Maßnahmen zeigen Erfolg

Landeshauptmann Herbert Sausgruber hat am Montag eine erfolgreiche Zwischenbilanz über die Jugendbeschäftigungsmaßnahmen in Vorarlberg gezogen.

Die Zahl der Arbeitslosen bis 25 Jahre war Ende Juni 2006 um 17,5 Prozent geringer als ein Jahr zuvor, informierten Sausgruber und AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini. Die Dauer der Arbeitslosigkeit konnte um fast 15 Prozent reduziert, die Anzahl der Schulungsteilnehmer um etwa 22 Prozent ausgebaut werden.

Per Ende Juni waren beim AMS Vorarlberg 1.145 Jugendliche bis 25 Jahre (2005: 1.388) als arbeitslos gemeldet, davon 35 länger als ein halbes Jahr. Die Zahl der Lehrstellensuchenden nahm im Jahresvergleich um sieben auf 194 ab, während die Schulungskapazitäten deutlich ausgebaut wurden. Befanden sich im heurigen Juni 790 Vorarlberger Jugendliche in Schulungsprogrammen, waren es ein Jahr zuvor 647 gewesen.

Kern der Vorarlberger Bemühungen ist, den arbeitslosen Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren ein Stellen- oder Qualifizierungsangebot zu machen. Jedem Vorarlberger Jugendlichen wird nach dreimonatiger Arbeitslosigkeit innerhalb von weiteren drei Monaten entweder eine Arbeitsstelle oder eine Qualifizierungs- bzw. Ausbildungsmaßnahme offeriert. Fast 1.900 Jugendliche konnten über die beim Vorarlberger Jugendbeschäftigungsgipfel zu Jahresbeginn 2006 vereinbarten Förderungsprogramme Qualifizierungs- oder Beschäftigungsmaßnahmen antreten. Für diese Maßnahmen haben Land und AMS für heuer rund 6,5 Mio. Euro budgetiert.

Strini zufolge gab es bei den Jugendlichen im ersten Halbjahr 2006 rund 5.200 (inklusive Lehrstellensuchende) neue Zugänge in die Arbeitslosigkeit, umgekehrt fielen aber 5.900 Personen aus der Vormerkung heraus. Die durchschnittliche Vormerkdauer ging von 71 auf 60 Tage zurück. Die Zahl der jungen Menschen, die im ersten Halbjahr 2006 in eine Vormerkdauer von über sechs Monaten abrutschten, betrug 123. „Es ist gelungen, die Übertritte in länger dauernde Arbeitslosigkeit bzw. Lehrstellensuche äußerst gering zu halten“, sagten Sausgruber und Strini.

Die durchgeführten Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte bezeichnete Strini als effektiv. 61,7 Prozent der Jugendlichen unter 25, die im Vorjahr aus Qualifizierungs- oder Beschäftigungsprojekten ausschieden, konnten innerhalb von drei Monaten nach Ende des Projekts einen nicht geförderten Arbeitsplatz antreten.

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