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Lungenfacharzt fordert mehr Maßnahmen

Die Feinstaub-Belastung hat zugenommen. Für den Primar der Lungenheilanstalt Gaisbühel, Johannes Rothmund, werde zwar viel gemacht, aber es könnte mehr sein.

Etwa verpflichtende Filter und moderne Heizungsanlagen. Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) möchte laut ORF, dass bei Inversions-Wetterlagen die Messwerte nicht direkt übernommen werden.

Die Grenzwerte seien zwar abhängig vom Wetter, aber müssten dennoch beachtet werden, so Primar Rothmund. Die Schadstoffe würden bei allen Wetterlagen gleich wirken, daher bringe es nichts, etwas daran herumzudeuten.

Moderne Heizanlagen

Man unternehme in Vorarlberg zwar schon viel gegen den Feinstaub, man könne aber noch mehr tun, so der Lungenfacharzt. Etwa eine gesetzliche Verpflichtung für Filter bei Neufahrzeugen und Baumaschinen. Zudem sollten Heizanlagen auf den modernsten Stand gebracht werden.

Für SPÖ-Umweltsprecherin Olga Pircher ist die Feinstaub-Bilanz besorgniserregend. Die getroffenen Maßnahmen würden offensichtlich nicht greifen, darum müsse es weitere geben. Pircher kann sich etwa Verkehrsverbundtickets, die bei Extremwetterlage verbilligt oder sogar kostenlos sind, vorstellen.

Höhere Belastung durch Nikotin

Lungenfacharzt Rothmund relativiert die Feinstaub-Problematik. Grundsätzlich setze sich ein Raucher einer viel höheren Belastung aus.

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