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Lufthansa leitete Flug nach Bombendrohung um

Die Deutsche Lufthansa hat eine Maschine mit fast 350 Menschen an Bord auf dem Flug nach Tel Aviv wegen einer Bombendrohung nach Zypern umgeleitet. Jagdflugzeuge zwangen die Maschine zur Landung auf Zypern.

„Nach dem Abflug der Maschine in Frankfurt erreichte Lufthansa eine Bombendrohung, die aber nach Rücksprache mit den Sicherheitsbehörden als nicht ernst zu nehmen eingestuft wurde“, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Auf Bitten der israelischen Behörden sei das Flugzeug dann aber doch nach Larnaca auf Zypern umgeleitet worden. Der israelische Rundfunk hatte zuvor berichtet, Jagdflugzeuge hätten die Lufthansa-Maschine zur Landung auf Zypern gezwungen. Sicherheitskräfte seien dabei, das Flugzeug zu durchsuchen.

Der Flug LH 686 startete nach Lufthansa-Angaben um 10.18 Uhr in Frankfurt mit 331 Passagieren und 18 Besatzungsmitgliedern an Bord Richtung Israel. Nach der Bombendrohung habe man mit den deutschen Behörden beraten. Der Bundesgrenzschutz am Frankfurter Flughafen erklärte, es habe zwei Bombendrohungen gegen den Flug gegeben. Diese seien beim Berliner Senat und bei der Stadt Frankfurt eingegangen.

In den vergangenen Tagen gab es in Europa bereits vier Mal Bombendrohungen gegen Fluggesellschaften. Erst am Montag war ein aus Deutschland kommendes Passagierflugzeug der Singapore Airlines auf dem Weg von Frankfurt nach New York nach London umgeleitet worden. Die Drohung stellte sich später als Fehlalarm heraus.

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