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Letzetunnel: Kritik an Bürgermeister Gabriel

Der Frastanzer Gemeindechef hatte in einem "VN"-Gespräch signalisiert, dass das seit sieben Jahren bestehende strikte Nein der Marktgemeinde zur Südumfahrung Feldkirch fallen könnte.

Abhängig gemacht hatte Gabriel das Ganze von einer Neutrassierung der umstrittenen Röhre. Eine mögliche Umplanung der so genannten „Amtsvariante“ hatte LR Manfred Rein ins Spiel gebracht. Die Bezirksobfrau der FP, Hildtraud Wieser, geht mit Gabriel hart ins Gericht und übt Kritik an dessen Justamentstandpunkt.

Neue Probleme schaffen

„Neue Varianten der Südumfahrung bringen keine Verbesserung für Frastanz sondern schaffen neue Probleme, vor allem aber eine beträchtliche Bauverzögerung“, meint Wieser, die auch im Frastanzer Rathaus sitzt. „Ob wir als Gemeinde vom Nein abrücken werden ist noch völlig offen, denn die Verkehrsbelastung von Feldkirch kann nur mit großräumigen Maßnahmen gemeinsam mit Liechtenstein und der Schweiz gelöst werden“, meint der Frastanzer Gemeinderat Franz Lutz (SP). Jede Variante birgt für Lutz „die Gefahr einer Transitschleuse“.

Lob vom Parteifreund

Als „vernünftig“ bezeichnet hingegen VP-Klubchef Markus Wallner die Ansicht seines Parteifreundes Gabriel. „Frastanz sollte gesprächsbereit sein. Mit der Prüfung neuer Varianten sind wir am richtigen Weg.“

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