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Kurier schmuggelte Kokain aus Rotterdam

Das Urteil des Schöffensenats unter dem Vorsitz von Richter Michael Fruhmann ist nicht rechtskräftig.
Das Urteil des Schöffensenats unter dem Vorsitz von Richter Michael Fruhmann ist nicht rechtskräftig. ©APA
Zwei Jahre und acht Monate Haft für unbescholtenen Unterländer, der 700 Gramm nach Vorarlberg brachte.

Goldzahn war der Alias-Name des Lieferanten in Rotterdam, von dem der Drogenkurier aus Vorarlberg für drei Schmuggelfahrten Kokain übernommen hat. Eine weitere Schmuggelfahrt mit Kokain unternahm der wieder mit einem Auto reisende Unterländer von Luxemburg nach Vorarlberg.

Insgesamt hat der 45-jährige Türke nach den Feststellungen der Richter im Vorjahr im Auftrag von türkischstämmigen Drogenhändlern 700 Gramm Kokain nach Vorarlberg geschmuggelt. Dafür wurde der unbescholtene und umfassend geständige Angeklagte gestern am Landesgericht Feldkirch zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Das Urteil des Schöffensenats unter dem Vorsitz von Richter Michael Fruhmann ist nicht rechtskräftig.

Der Schuldspruch erfolgte wegen des Verbrechens des Suchtgifthandels. Der Strafrahmen betrug ein bis 15 Jahre Haft. Dafür ist zumindest das 25-fache Überschreiten der Grenzmenge von 15 Gramm reinem Kokain notwendig. Die Richter errechneten eine 25,72-fache Überschreitung.

Verteidigerin Andrea Concin gelang es, die Richter im Zweifel davon zu überzeugen, dass ihr Mandant statt der angeklagten 850 Gramm nur 700 Gramm geschmuggelt hatte und der Reinheitsgehalt des Kokains statt 86 nur 55 Prozent aufwies. Dadurch wurde ihrem Mandanten eine noch höhere Strafe erspart. 55 Prozent war 2017 der durchschnittliche Reinheitsgehalt von in Vorarlberg sichergestelltem Kokain.

Der Untersuchungshäftling sagte, er sei aus Geldnot Drogenkurier geworden. Für die Schmuggelfahrten habe er von den vereinbarten 6000 Euro 4600 Euro erhalten. Die Entlohnung von 4600 Euro muss der Arbeitslose dem Staat als Verfallsbetrag abliefern.

Der Beschuldigte nannte vor der Polizei seine Auftraggeber. Daraufhin wurden mehrere mutmaßliche Dealer verhaftet. Ihr Mandant habe damit einen strafmildernden Beitrag zur Wahrheitsfindung geleistet, merkte Verteidigerin Concin an.

(Quelle: NEUE/Seff Dünser)

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