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"Kuchen wird nicht größer": Vorarlberger Fitnesscenter kämpfen um Kunden

Vorarlberger Fitnesscenter stehen vor einer Herausforderung.
Vorarlberger Fitnesscenter stehen vor einer Herausforderung. ©Kuzmanovic
Durch den starken Zuwachs an Fitnessketten aus dem Ausland, die vor allem mit spottbilligen Preisen werben, geraten Vorarlberger  Fitnessstudios immer mehr in die Bredouille. Ansässige Fitnesscenter versuchen sich im entbrannten Verdrängungswettbewerb vor allem mit verbesserten Dienstleistungen zu beweisen.
So viele Muckibuden wie noch nie in Vorarlberg

Im letzten Jahr sind zehn neue Fitnessstudios angemeldet worden. In Bregenz hat gerade ein neues eröffnet, ein zweites entsteht noch. Auch Lauterach und Lustenau bekommen jeweils einen neuen Fitnesstempel. Für bestehende Betriebe eine angespannte Situation.

Weniger Neuanmeldungen bei Fitnesscenter

Roland Schwienbacher, Geschäftsführer des Injoy in Bregenz sieht sich und sein Studio vor eine Herausforderung gestellt: “Wir spüren schon deutlich, dass mehr Konkurrenz im Land ist. Der Kuchen wird eben nicht größer.” Durch das größere Angebot und die gleichbleibende Nachfrage, bekämen Fitnesscenter durch die Bank weniger Neuanmeldungen als in den vergangenen Jahren.

“Machen keine Massenabfertigung”

Gerade versuchen vermehrt Fitnessketten aus Deutschland ihr Glück in Vorarlberg. “Diese Fitnessketten bieten Abos teilweise zu Spottpreisen an. Diese sprechen aber ein ganz anderes Klientel an als wir. Wir punkten vor allem mit der Qualität unserer Dienstleistungen”, erklärt Schwienbacher im VOL.AT-Gespräch. Auch der Geschäftsführer des Top-Fit-Studios in Bregenz Haci Ahmet Yakici will sich klar von Ketten aus dem Ausland abheben: “Unsere Kunden trainieren in familiärer Atmosphäre – wir machen keine Massenabfertigung.”

Existenzängste in der Fitness-Branche

Durch die aktuellen Entwicklungen plagen auch Existenzängste den ein oder anderen Betreiber eines Fitnesscenters. “Sicher werden manche im Verdrängungswettbewerb untergehen. Man muss eben den Markt beobachten und sofort Gegenmaßnahmen setzen”, verrät Schwienbacher. Es könne aber immer passieren, dass Firmen durch zu viel Konkurrenz pleitegehen.

Karte der aktuellen Fitnesscenter in Vorarlberg

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