Kirchenpfleger aus Bayern mit Millionenbeute auf der Flucht

Ermittler vermuten den Mann in Südamerika.
Ermittler vermuten den Mann in Südamerika. ©APA/Themenbild
Mithife des deutschen Bundeskriminalamts sucht die Staatsanwaltschaft Hof in Bayern nach einem Kirchenpfleger. Er soll übereinstimmenden Medienberichte zufolge etwa 1,4 Millionen Euro von der katholischen Sankt-Marien-Gemeinde veruntreut haben. Der Mann sei seit 2012 flüchtig, sagte ein Sprecher der Hofer Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Vermutet wird der Kirchenpfleger in Südamerika.

Das Bundeskriminalamt hat ihn weltweit zur Fahndung ausgeschrieben und sogar eine Belohnung ausgelobt. Die Staatsanwaltschaft Hof ist zuversichtlich, den Verdächtigen zu stellen: “Irgendwann erwischen wir ihn”, sagte der Sprecher.

Ehrenamtlich für Finanzen zuständig

Jahrelang war der Mann als Kirchenpfleger in der Gemeinde tätig – in dem Ehrenamt war er für die Finanzen der Pfarrei zuständig. Dabei soll er jedoch die Konten leergeräumt haben. Einen direkten Zusammenhang zwischen der mutmaßlichen Untreue in Millionenhöhe und den Plänen der Pfarrei, ein Jugendhilfehaus zu schließen, dementierte der Gemeindepfarrer Holger Friedrich laut “Süddeutscher Zeitung” (Mittwoch). Wäre das der Fall, hätte man die Probleme bereits 2012 gehabt.

(APA)

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