Islam-Lehrer - Keine Auffälligkeiten in Vorarlberg

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage in den Vorarlberger Schulen zeigt in Bezug auf den islamischen Religionsunterricht keine Auffälligkeiten. Das hat Schul-Landesrat Siegi Stemer (V) am Mittwoch gegenüber der APA erklärt.

“Es ist völlig klar, dass demokratiefeindliche oder fundamentalistische Handlungen keinen Platz haben und dieser Unterricht in deutscher Sprache durchgeführt wird”, sagte Stemer. Vorarlbergs FPÖ-Landesparteiobmann Dieter Egger forderte indessen, die Kontrolle des islamischen Religionsunterrichts nicht nur der islamischen Glaubensgemeinschaft zu überlassen.

Die Schulaufsicht in Vorarlberg sei angewiesen, für die korrekte Unterrichtsführung zu sorgen und bei besonderen Vorkommnissen auch vom Verbot der Unterrichtserteilung Gebrauch zu machen, unterstrich Stemer die bestehenden “klaren Regeln”. An Vorarlbergs Schulen unterrichten offiziellen Angaben zufolge derzeit 21 Islam-Lehrer rund 2.800 Schüler.

Egger verlangte eine verstärkte Kontrolle des Islam-Unterrichts an den Schulen. Islam-Lehrer müssten in Österreich ausgebildet und nicht von der islamischen Glaubensgemeinschaft, sondern von der Schulbehörde bestellt werden, betonte Egger. “Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie unter dem Deckmantel der freien Religionsausübung eine islamische Parallelgesellschaft aufgebaut wird”, so Vorarlbergs FPÖ-Chef.

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