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Irak: Anschlag forderte mindestens 40 Opfer

Bei dem Selbstmordanschlag auf eine Rekrutierungsstelle der irakischen Armee im Norden des Landes sind nach neuesten Angaben mindestens vierzig Menschen getötet worden.

Wie der Polizeichef der Ortschaft Rabiaa nahe der syrischen Grenze am Samstag mitteilte, wurden 57 Rekruten bei dem Anschlag verletzt, zwei weitere würden noch vermisst. Ein Attentäter war am Freitag in das Rekrutierungszentrum eingedrungen und hatte sich inmitten der Rekruten in die Luft gesprengt.

Der Mann habe auf Grund eines „groben Sicherheitsfehlers“ in den Hof gelangen können, wo die Rekruten warteten, sagte der Polizeichef. Die Armee habe zwar das Rekrutierungsgebäude gesichert, der Hof sei jedoch unbewacht gewesen.

In Bagdad wurden am Samstag ein leitender Mitarbeiter des Flughafens und zwei seiner Angestellten erdrosselt aufgefunden. Die Leichen von Maher Yassin Jassem und zwei weiteren Flughafen-Angestellten wurden nach Angaben aus dem irakischen Innenministerium am Morgen im westlichen Stadtteil Al-Amel gefunden. Die Männer seien gefesselt und ihre Augen verbunden gewesen, hieß es. An ihren Körpern habe man Folterspuren gefunden. Die drei Männer waren am Mittwoch im Zentrum der irakischen Hauptstadt entführt worden.

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