Internationale Einbrecherbande vor Gericht

Feldkirch - Ganovenquartett erbeutete rund 186.000 Euro und richtete großen Schaden an.
Bilder vom Prozess: Einbrecherbande vor Gericht

Sie sind eine bunt gemischte Truppe. Der 53-jährige Italiener, der zuletzt als Tischler arbeitete, der 25-jährige Franzose, zuletzt Barkeeper. Dazu der 38-jährige arbeitslose Serbe und der 26-jährige Rumäne, ebenfalls ohne Job. Zurzeit sitzen alle in Untersuchungshaft. Heute muss sich die Bande wegen gewerbsmäßigen schweren Diebstahls vor Gericht verantworten.

Fette Beute

Laut Anklage gingen sie mit einem Volvo und einem Alfa Romeo auf Tour. Sie sollen sich zu viert in Bregenz eingemietet und dann Objekte ausgekundschaftet haben. In Lochau, Dornbirn, Bregenz und Lauterach wurden an zwei Tagen Häuser und Wohnungen aufgebrochen. Die Gesamtbeute: Schmuck und Geld – insgesamt knappe 186.000 Euro. Dabei sollen die Täter keine Mühen gescheut haben. In Dornbirn wurde ein privater Tresor aus dem sechsten Stock gestohlen, im Schutz der Dunkelheit nach Bregenz-Fluh gebracht und aufgebrochen. Der Schmuck wurde unter einer Autobahnunterführung vergraben. Rufdatenerfassung und Schuhabdrücke liefern Beweise, dennoch leugnen zwei der Angeklagten jede Beteiligung. „Wir sind nur Touristen“, lautet ihre Verantwortung. Die Beute konnte zum Teil sichergestellt werden, nachdem die mutmaßlichen Einbrecher an ihrem „zweiten Arbeitstag“ verhaftet werden konnten. Der Prozess bei Richter Othmar Kraft wurde für insgesamt vier Stunden anberaumt.

(VN)

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