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Integration als Schwerpunkt

Die enge Zusammenarbeit mit vielen Partnern und das dadurch mögliche rasche und flexible Reagieren auf aktuelle Herausforderungen haben die Behindertenhilfe zu einem Erfolgskapitel in der Sozialpolitik gemacht. O-Töne

Wesentliches Ziel ist es, Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im sozialen Umfeld bestmöglich zu integrieren, betonten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesstatthalter Hans-Peter Bischof heute, Dienstag, im Pressefoyer.

“Menschen mit besonderen Bedürfnissen wollen arbeiten und haben ein Recht auf bezahlte und passende Arbeit”, so LSth. Bischof. Zur Förderung der Integration auf dem Arbeitsmarkt gibt es in Vorarlberg eine Reihe von Leistungen, die vom Orientierungsclearing über Ausbildungsangebote (z.B. Teillehre, Berufsvorschule) bis zu dem europaweit anerkannten Projekt “Spagat” für Menschen mit mentaler Behinderung reichen.

Darüber hinaus geht es laut Bischof darum, Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu helfen, ihr Recht auf ein Leben in Eigenständigkeit wahrzunehmen. Jedem Menschen solle die seinen individuellen Möglichkeiten entsprechend beste Lösung möglich gemacht werden. Diesem Ziel dienen etwa ein vorbereitendes Wohntraining in stationären Einrichtungen sowie ambulant betreute Wohnformen.

Als maßgeblich für erfolgreiche Integration sieht Bischof die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung: “Wir müssen soweit kommen, dass ‘behindert sein’ nicht als etwas Ungewöhnliches gesehen wird, sondern nur als ein ‘Anders-sein’. Menschen mit Behinderung haben Fähigkeiten, Stärken und Schwächen wie alle anderen Menschen auch.” Dies gelte es klar zu machen, um das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.

Der Schutz von Menschen mit Behinderung ist in der Vorarlberger Landesverfassung verankert, hob Landeshauptmann Sausgruber hervor. Mit dem derzeit in Begutachtung befindlichen neuen Gesetz über die Integrationshilfe für Menschen mit Behinderung werde eine zeitgemäße Grundlage geschaffen, um den durch das Behindertengesetz von 1964 ermöglichten erfolgreichen Weg fortzusetzen.

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