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Initiative blitzte bei Bürger ab

Thüringerberg - 488 Thüringerberger waren am Sonntag zur Wahlurne gerufen. Es sollte über den Standort eines geplanten Mehrzweckgebäudes abgestimmt werden.

354 Bürger an der Urne

Mit 72,5 Prozent liegt die Wahlbeteiligung bei der Volksbefragung nur knapp hinter der letzten Landtagswahl mit 74 Prozent. Insgesamt 354 Wahlberechtigte nützten das demokratische Recht zur Entscheidung: „Sind Sie dafür, dass das neue Mehrzweckgebäude auf dem Areal des derzeitigenFeuerwehrhausesund des alten Postamtes errichtet werden soll, um das Ortsbild zu erhalten?“ Bei 350 gültigen Stimmen entfielen 111 auf die Bürgerinitiative „Rettet das Ortsbild“ mit den Proponenten Bruno Kaufmann und Walter Pfister. „Die Leute wurden für ein Thema sensibilisiert“ ist auch BZÖ-Geschäftsführer Harald Kaufmann seitens der Bürgerinitiative mit 31,2 Prozent der Stimmen zufrieden.

Demokratieverständnis

Bürgermeister Willi Müller (ÖVP-nahe Ortsliste) konstatiert der Thüringerberger Bevölkerung hohes demokratisches Verständnis und freut sich, dass es mit 68,2 Prozent ein klares Votum für den von der Gemeindevertretung mehrheitlich vorgeschlagenen Standort nördlich der Jagdbergstraße gibt. „Leider hat die ganze Sache die Lagerbildung in der Gemeinde verstärkt, was sich nicht nur positiv auf den Zusammenhalt auswirkt“, bedauert Müller.

Initiative „zufrieden“

Für die Proponenten der Bürgerinitiative ist das Ziel „Mehr Information und Mitspracherecht bei Entscheidungen“ erreicht. „Leider ist das Ganze in den letzten Tagen zu Ungunsten der Initiatoren ins Persönliche abgeglitten“, bedauert Harald Kaufmann. Dennoch will man sich künftig bei Entscheidungen in der Gemeinde wieder mittels Volksbefragung „Luft“ verschaffen. „Ich finde die Initiative eine tolle Sache. Da hat auch einmal der kleine Bürger etwas zu sagen. Der Standort ist für mich nicht ausschlaggebend“, meint Jungwählerin Marina Konzett nach der Wahl.

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