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In Tirol von Lawine mitgerissen

Im Hochgebirge lösen sich bereits erste Lawinen: Im Ötztal wurden vier Bergsteiger aus Vorarlberg und Liechtenstein von einem 100 Meter breiten Schneebrett in die Tiefe gerissen.

Eine Liechtensteinerin musste mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Zwei geführte Bergsteigergruppen waren am Freitag in Vent in der Gemeinde Sölden (Bezirk Imst) auf die Langtaufererspitze aufgestiegen. Als eine Gruppe gegen 14.00 Uhr unterhalb des Gipfels in rund 3.500 Metern Höhe in teilweise felsigem Gelände unterwegs war, löste sich ein Schneebrett. Vier Mitglieder der siebenköpfigen Seilschaft – zwei aus Götzis und Feldkirch und zwei aus Liechtenstein – wurden bis zu 70 Meter weit mitgerissen. Der Absturz der gesamten Gruppe konnte von den anderen Bergsteigern verhindert werden.

Eine 29-jährige Frau aus Liechtenstein erlitt Kopf- und Hüftverletzungen. Sie wurde mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen.

Lawinenabgänge im Spätsommer sind nichts Ungewöhnliches, wie die Polizei am Sonntag der APA erklärte. Auf Grund von Neuschnee lösen sich in diesen Höhenlagen immer wieder Lawinen.

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