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"Horrorbilanz bei Alkounfällen"

461 Tote und 25.000 Verletzte gab es seit 2000. 25 Todesopfer gab es in Vorarlberg seit dem Jahr 2000 bei Unfällen, die durch alkoholisierte Autofahrer verursacht wurden, 1337 Menschen wurden verletzt.

Dies hat der Verkehrsclub Österreich jetzt durch Zahlen, die auf Statistik Austria beruhen, erhoben. “Alkolenker haben auf Österreichs Straßen ein regelrechtes Blutbad verursacht. Seit dem Jahr 2000 starben österreichweit 461 Menschen bei Verkehrsunfällen, 25.049 wurden verletzt, das ist eine Horrorbilanz”, so VCÖ-Experte DI Martin Blum.

Schwarzes Wochenende

Dass Alkounfälle in Vorarlberg ein großes Thema sind, zeigen nicht nur die Zahlen, sondern auch die Ereignisse des vergangenen Wochenendes: in Hard setzte ein mit 2,1 Promille alkoholisierter Lenker sein Auto gegen einen Baum, in Klösterle waren 2,0 Promille im Spiel als ein Wagen in die Leitschiene raste. “Das war leider in ganz Österreich ein schwarzes Wochenende in Sachen Verkehrssicherheit, viele Alkolenker waren unterwegs”, so Blum.

Die aktuelle Auswertung birgt auch kein rühmliches Ergebnis für das Ländle. Zum Vergleich: im Burgenland mit ähnlicher Bevölkerungsstruktur sind es im gleichen Zeitraum sieben Todesopfer und 788 Verletzte durch Alkounfälle, in Wien 18 Todesopfer. Auch die Zahl der Verletzten ist in Vorarlberg, verglichen mit der Bevölkerungsstruktur und den Ergebnissen anderer Bundesländer, recht hoch. “Alkounfälle in Vorarlberg haben seit dem Jahr 2002 zugenommen – sowohl für Vorarlberg als auch für andere Bundesländer gilt: es muss wieder mehr kontrolliert werden, vor allem an Veranstaltungsorten, wie zum Beispiel Diskotheken”, fordert VCÖ-Sprecher Christian Gratzer im “VN”-Gespräch.

Andere Taktik

Das Argument des VCÖ, es werde zu wenig kontrolliert, lässt der Chef der Vorarlberger Verkehrspolizei Gerhard Ellensohn nicht gelten. “Seit der Einführung der Vortestgeräte im Jänner sind die Kontrollen sogar noch effizienter und häufiger geworden, es ist bereits heuer ein leichter Rückgang der Alkounfälle zu verzeichnen, auch die bekannten Diskorouten werden regelmäßig überwacht.”

Laut Ellensohn habe man die Taktik bei den Kontrollen geändert, um für Alkolenker noch unbrechenbarer zu sein. Details wolle er aber aus verständlichen Gründen nicht verraten. Nur so viel: “Kleine Nadelstiche sind manchmal wirksamer als große Schläge.”

Vorarlberg-Zahlen 

  • 2006: 83 Unfälle, 115 Verletzte, zwei Tote
  • 2005: 155 Unfälle, 219 Verletzte, vier Tote
  • 2004: 155 Unfälle, 207 Verletzte, zwei Tote
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