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Gefährdete Bäume rechtzeitig gerodet

Der morsch gewordene Nussbaum beim Grenzkiosk musste gerodet werden.
Der morsch gewordene Nussbaum beim Grenzkiosk musste gerodet werden. ©AJK
Das gesunde Grün am mächtigen Nussbaum neben dem Grenzkiosk in Höchst täuschte darüber hinweg: Der Baum war innerlich verfault und musste gerodet werden. Insgesamt ließ Höchst heuer 166 Bäume an Verkehrswegen kontrollieren.
Morscher Nussbaum gerodet

Eine Gemeinde muss sich um die Sicherheit ihrer Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Dazu gehört auch, zu überprüfen, ob Bäume neben Straßen, Geh- oder Radwegen sicher sind. „Bei vielen Bäumen erkennt der Laie nicht, ob sie so gesund sind, wie sie auf den ersten Blick wirken.“ Das berichtet Umweltsachbearbeiter Armin Schneider vom Gemeindeamt Höchst.

Deshalb erteilte die Gemeinde im Frühjahr den Auftrag, insgesamt 166 Bäume unter die Lupe zu nehmen, die neben öffentlichen Wegen auf Gemeindegrund stehen. Die meisten der Bäume sind verkehrssicher. Das bestätigte Stefan Giselbrecht von „Grünkonzept“ in Langen nach genauer Überprüfung. Zehn Bäume mussten gerodet werden, bei weiteren 65 sind Sicherungsmaßnahmen wie das Entfernen abgestorbener Äste erforderlich.

Kürzlich mussten deshalb auch vier markante Baumriesen neben dem Fuß- und Radweg am Damm des Alten Rheins weichen. Drei Linden wiesen deutlich sichtbare Krankheitszeichen auf, der mächtige Nussbaum direkt beim Grenzkiosk hingegen wirkte ziemlich gesund. Dass der Stamm innen bereits deutlich angefault und hohl war, stellte sich bei der Rodungsaktion allerdings sofort heraus.

Zum Einsatz kamen Mitglieder des Maschinenrings Vorarlberg sowie ein mächtiger Kran der Firma Scheffknecht. Landwirt Helgar Gerer aus Höchst wurde per Lkw-Kran im Arbeitskorb in die Höhe gehievt. Von der Krone abwärts befestigte er einen mächtigen Ast nach dem anderen am Kranausleger, bevor er mit der Motorsäge ans Werk ging. Bereits die ersten Schnitte zeigten, dass der gesamte Baum im Zentrum angefault war. Im Stammbereich tat sich bereits ein gewaltiges Loch auf.

„Eigentlich ist es schade um den Baum. De hat meine Mutter vor 52 Jahren selbst gepflanzt“, berichtet heidi Krauser vom Grenzkiosk. Weil aber Stürme immer wieder Äste abbrachen, war eine Überprüfung erforderlich, der schlechte Zustand des Nussbaumes war nicht mehr zu übersehen.

Einige Meter weiter mussten auch drei Linden gerodet werden. Sie zeigten ihren schlechten Zustand bereits durch das schüttere Blattwerk an. Offenbar waren sie vom Baumschädling Hallimasch befallen. Der Pilz greift Wurzeln und Baumstämme an und macht ihnen so den Garaus. Alle vier Bäume stellten eine akute Gefahr für die Fußgänger und Radfahrer auf dem Rheindamm dar. Selbstverständlich sorgt die Gemeinde Höchst immer wieder dafür, dass gerodete Bäume durch Neupflanzungen ersetzt werden. Wo andere Maßnahmen ausreichen, werden beispielsweise markante Bäume durch Kronensicherung saniert.

 

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