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GB: Fuchsjagd mit etlichen Verstößen

In Großbritannien begann die diesjährige Fuchsjagdsaison mit etlichen Verstößen gegen das umstrittene Verbot, die Tiere mit Hunden zu Tode zu hetzen. Bei mehr als 40 % von rund 80 Jagden wurden illegale Methoden beobachtet.

Das erklärte die Liga gegen Grausamkeit im Sport.

Das im Februar 2005 nach Jahre langen Auseinandersetzungen im Parlament erlassene Gesetz verbietet die Treibjagd auf Füchse und andere Tiere mit Hundemeuten. Allerdings gibt es eine Reihe von dehnbaren Ausnahmeregelungen. So darf eine Hundemeute ein Beutetier verfolgen, wenn schließlich höchstens zwei Jagdhunde einen Fuchs oder auch einen Hirsch den Jägern vor die Flinte treiben.

Zum Fangen und Töten der Füchse dürfen zudem auch Raubvögel eingesetzt werden, die wiederum von Hunden unterstützt werden dürfen. Tierschützer kritisierten, dass sich dieser eher ungewöhnlichen Methode jetzt immer mehr Jagdgesellschaften bedienen würden. Dabei seien die Raubvögel lediglich ein Alibi, während wie früher auch Hundemeuten die Füchse hetzen würden.

Tausende Anhänger der Fuchsjagd verlangten bei Zeremonien zur Saisoneröffnung die Aufhebung der jüngsten Beschränkungen einer Jahrhunderte alten Tradition. Vertreter der Countryside Alliance, in der Treibjagdbefürworter zusammengeschlossen sind, wiesen den Vorwurf massenweiser Verstöße zurück. Sie betonten, dass sie das neue Gesetz zwar einhalten, jedoch weiterhin politisch und juristisch bekämpfen wollten.

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