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FH: Logistics Cycle Management

Dornbirn - Mit einem Projektmarktplatz an der FH Vorarlberg fanden die im laufenden Semester erarbeiteten Logistikprojekte ihren offiziellen Abschluss.

Die BetriebswirtschaftstudentInnen haben im 4. Semester für das Landeskrankenhaus Bregenz, Alpla, A1 Bregenz Handball, Längle & Hagspiel, Gaulhofer und die Fachhochschule selbst Aufgabenstellungen aus dem Alltag der Unternehmen bearbeitet und gemeinsam mit ihren Auftraggebern innovative Lösungen entwickelt.

Die Reaktionen seitens der Unternehmen fielen äußerst positiv aus: Die von den StudentInnen der FH Vorarlberg ausgearbeiteten Lösungen sind allesamt maßgeschneidert, professionell erarbeitet und in hohem Maße praxistauglich.

Für das Landeskrankenhaus Bregenz wurde eine Prozessoptimierung in der neuen interdisziplinären Ambulanz ausgearbeitet. Die Lösung sieht u. a. eine Verkürzung der Wartezeiten und eine Verbesserung der Personalplanung vor, was sowohl die Zufriedenheit von Patienten als auch MitarbeiterInnen wesentlich steigern wird.

„Wir blicken auf ein sehr interessantes Projekt zurück, bei dessen Durchführung wir viele Erfahrungen sammeln konnten. Es haben sich dadurch Verständnis und viele neue Einblicke aufgetan“, zieht das Projektteam Bilanz. Das Unternehmen ALPLA plant für die Produktionsstätte Fußach ein neues Außenlager. Die Studierenden erhielten die Aufgabe, das Konzept eines neuen Lagerlayouts für das Wareneingangslager zu entwickeln. Die bestens gelöste Aufgabe sieht eine geordnete Struktur des Lagers vor, sorgt für einen schnelleren Ablauf und größere Sicherheit durch genau definierte Warenflussstrecken und verbessert die Zugriffsmöglichkeiten durch Rollenbahnen und das First-in – First out -Prinzip.

Interessante Herausforderungen brachte auch das Projekt „Einführung der RFID Technologie in der A1 Bregenz Handballarena“. Hier war die Aufgabenstellung eine Vereinheitlichung des Kartensystems sowie die Verkaufsbeschleunigung im Gastronomiebereich. Das Projektteam konnte mehrere Lösungsvorschläge erarbeiten, die nun vom Verein weiter verfolgt werden. Ausgesprochen zufrieden zeigte sich Herr Günter Schobel vom Möbelproduzenten Längle & Hagspiel mit der Lösung seiner Problemstellung. Durch die Optimierung der Produktionskette sollten die Lieferzeiten verkürzt werden.

„Die StudentInnen haben ein Kanban- System entwickelt, das es uns ermöglichen wird, unsere Ware künftig viel schneller auszuliefern. Ich bin von der Herangehensweise der jungen Leute begeistert. Sie haben auch durch ihr Querdenken und wissenschaftlichen Input das Projekt vorangetrieben. Ich würde mich jederzeit wieder an diesem Unterrichtsprojekt beteiligen.“

Im Rahmen eines Berufspraktikums wird nun ein Student aus der Gruppe für die konkrete Umsetzung sorgen. Seitens der Fachhochschule Vorarlberg haben die beiden Logistikexperten Betr.oec.Ing. Werner Manahl und Dipl.-Wirt. Ing. (FH) Bernhard Blessing das Praxisseminar hauptsächlich betreut: „Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die Anwendung der zuvor gelernten Inhalte aus Logistik, Projekt- und Prozessmanagement und Teamkompetenz. In Richtung der Unternehmen ergänzen sie: „Für Firmen, die eine Projektidee oder konkrete Fragestellung im logistischen Umfeld haben, steht unsere Tür jederzeit offen.“

(Quelle: FH Vorarlberg)

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