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"Kaiserlicher" Nachwuchs bei den Barock-Eseln im Wildpark

Stolz zeigt sich Esel-Mama Sissy nach einer Tragezeit von zwölf Monaten mit dem putzigen Langohr-Nachwuchs zwei Tage nach dessen Geburt.
Stolz zeigt sich Esel-Mama Sissy nach einer Tragezeit von zwölf Monaten mit dem putzigen Langohr-Nachwuchs zwei Tage nach dessen Geburt. ©Helmut Köck
Feldkirch. (koe) Besucher des beliebtesten Ausflugstreffs der Montfortstadt und der  Wildparkverein dürfen sich freuen: Bereits zum zweiten Mal gibt es Nachwuchs bei der schon seltenen Rasse der Barock-Esel, welche weltweit gefährdet ist.
Nachwuchs bei den Langohren

Lieblinge der Kinder
Gleich nach dem Eingang in den Wildpark Feldkirch befindet sich das Eselgehege. Besonders den Kindern haben es die gutmütigen Tiere Franzl, Sissy und der gut einjährige Nachwuchs Alex mit ihren fast weißen Fellen und den irisblauen Augen angetan. Am 23. Juli 2015 war es wieder soweit. Mama Sissy brachte ganz ohne Hilfe einen stattlichen Hengst auf die Welt, der gesund, munter und immer hungrig ist. Nachdem der ältere Bruder Alex schon etwas eifersüchtig ist, muss die Eselin ihn immer wieder abwehren. Leider ist nun das Eselhaus zu klein für die ganze Familie – es wäre schön, wenn sich ein Sponsor für eine größere Behausung finden würde.

Kulturhistorischer Hintergrund
Es handelt sich um eine Haustierrasse mit kulturhistorischem Hintergrund, welche in ganz Europa nur noch an die 250 Exemplare aufweist, nämlich um Österreichisch-Ungarische-Albinoesel. Diese wurden im 17. und 18. Jahrhundert gezüchtet, weshalb man die Tiere auch „Barock-Esel“ nennt. Vor allem in dieser Zeitepoche galten helle Farben als vornehm. In der Österreichisch-Ungarischen-Monarchie wurden die „Albinoesel“ besonders von reichen, höher gestellten Persönlichkeiten und Gutsbesitzern aus Liebhaberei gezüchtet und dienten vorwiegend der Unterhaltung von Frauen und Kindern. Von der noblen Rasse der “Österreichisch-Ungarischen Weißen“ wird die Zahl von Zoologen auf wenige Hundert Tiere geschätzt.

 

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