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EU/Türkei: "Positive Haltung" im Zypern-Streit

Im Streit um die Anerkennung des EU-Staates Zypern durch die Türkei hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan eine "positive Haltung" nach dem Brüsseler EU-Gipfel angedeutet.

„Nach dem 17. Dezember können wir eine positive Haltung einnehmen“, sagte Erdogan am Donnerstag in Brüssel in einem Interview des französischsprachigen Fernsehsenders TV5.

Er habe „niemals gesagt“, dass die Türkei Zypern nie anerkennen werde, antwortete der Regierungschef aus Ankara auf eine entsprechende Frage. Es sei aber „nicht hinnehmbar“, darauf „bis zum 17. Dezember“ zu bestehen. Während des bis Freitag dauernden Gipfels werden die Staats- und Regierungschefs über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beschließen.

Zypern ist seit 1974 in eine griechischsprachige und eine türkischsprachige Hälfte geteilt. Der von der Türkei besetzte nördliche Teil wird nur von der Türkei als eigenständiger Staat anerkannt; die griechischsprachige Republik Zypern zählt dagegen seit Mai zu den inzwischen 25 Staaten der Europäischen Union. Zypern wird von Ankara bisher nicht anerkannt; der Streit darum belastete die bisherigen Vorgespräche über einen EU-Beitritt der Türkei schwer.

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