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Erdogan droht Syrien nach Anschlag mit Reaktion

Nach dem blutigen Doppelanschlag in der türkischen Grenzstadt Reyhanli drehen Ankara und Damaskus weiter an der Eskalationsschraube. Während der syrische Informationsminister Zobi den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan am Montag als "Mörder" und "Henker" beschimpfte, drohte dieser dem Nachbarland mit Vergeltung. Die Türkei werde zu gegebener Zeit auf den Anschlag reagieren, sagte er.


Die türkischen Behörden identifizierten einheimische Linksextremisten mit Kontakten nach Syrien als Urheber der Tat. “Hinter dieser Tat steckt das Regime. Das ist gewiss”, sagte Erdogan am Montag. Zugleich warnte er vor Versuchen, die Türkei mit Provokationen in den Bürgerkrieg in Syrien zu verwickeln. “In diese Falle werden wir nicht treten”, sagte er.

Dagegen betonte der syrische Informationsminister Zobi im russischen Fernsehen, dass der türkische Premier Erdogan persönlich die Schuld an den Anschlägen trage. Erdogan habe “kein Recht, eine politische Karriere auf dem Blut des türkischen und syrischen Volkes aufzubauen”. Zobi bekräftigte im arabisch-sprachigen Dienst des Senders, sein Land habe mit den Anschlägen in der türkischen Grenzstadt Reyhanli nichts zu tun.

Angesichts des blutigen Konfliktes in Syrien haben die USA und Großbritannien ein entschlossenes Vorgehen gegen Assad angekündigt. “Gemeinsam werden wir mit unseren Bemühungen fortfahren, den Druck auf das Assad-Regime zu erhöhen”, sagte US-Präsident Obama in Washington nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister David Cameron. Cameron erklärte, dass die internationale Gemeinschaft den Massakern “dringend” ein Ende setzen müsse.

In Syrien hatte im März 2011 eine Revolte gegen Assad begonnen. Bei den Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen wurden nach Angaben der Opposition inzwischen mehr als 80.000 Menschen getötet.

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