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"Ein Markenzeichen für gelebte Integration"

Das Interkulturelle Komitee geht neue Wege. Obmann Hans Kallinger und Cornelia Eiler, Sprecherin der jungen Arbeitsgruppe, gaben die Schwerpunkte für die kommenden zwei Jahre bekannt.

“Die Initiativen des Interkulturellen Komitees prägen die Begegnung der Kulturen. Sie sind damit längst zum Markenzeichen für gelebte Integration in Vorarlberg geworden”, betonten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Erich Schwärzler am Freitag in einem Pressegespräch im Landhaus in Bregenz.

Beim Prozess der Integration treffen unterschiedliche Sprach- und Kulturkreise aufeinander, das erfordert gegenseitige Achtung, Toleranz, ständiges Bemühen um Verständnis füreinander, führte Sausgruber an. “Mit dem Interkulturellen Fest ‘Unser aller Ländle’ wurde uns auch sehr anschaulich vor Augen geführt, aus wievielen verschiedenen Volksgruppen in Vorarlberg Menschen nicht nur Arbeit und ein Zuhause, sondern längst auch Heimat gefunden haben”. Landesrat Schwärzler betonte die Brückenbaufunktion der Arbeit des Interkulturellen Komitees: “Zur Förderung eines besseren Kennenlernens und einer gegenseitigen Verständigung unterstützt das Land Vorarlberg deshalb gerne solche Initiativen und Veranstaltungen”.

Das Interkulturelle Komitee vereint 18 Landsmannschaften und Volksgruppen. Cornelia Eiler und weitere Aktive von verschiedenen Gruppen wollen das Interkulturelle Komitee weiter führen, da Hans Kallinger seinen schrittweisen Rückzug angekündigt hat. Neben einem konfessionsübergreifenden Gebet in einer Bregenzer Moschee im Frühjahr 2004 werden die Vorarbeiten zu einer Großveranstaltung in Angriff genommen: Anfang Dezember 2005 wird eine “interkulturelle Vorweihnacht” mit Unterstützung des Landes und der Stadt Bregenz in Bregenz durchgeführt.

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