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Dynamische Verkehrsinformationstafel

Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach und die ASFINAG starten heute die erste Stufe zur Realiserung der Verkehrsbeeinlussungsanlagen (VBA) in Vorarlberg. Eine "dynamischen Verkehrsinfotafel" (dVITA) geht in Betrieb.

Darauf wird aus Deutschland einreisenden Kraftfahrern zur A14 Rheintal Autobahn verkehrsabhängig angezeigt, wie lange sie für die Weiterfahrt in die Schweiz bzw. in Richtung Bregenzer Wald brauchen, wenn sie die Autobahn benützen oder wenn sie auf das Landesstraßennetz mit seinen Ortsdurchfahrten ausweichen.

Die Gemeinden Lochau, Bregenz und Lauterach leiden unter hoher Belastung durch den Verkehr auf der L 190 und der L 202. Im Durchschnitt werden dort täglich rund 22.500 Kfz – in den Spitzenzeiten an Winter- und Sommerwochenenden bis zu 34.000 Kfz – gezählt. Die Tendenz ist weiter steigend. Umweltbelastungen und Unfälle sind die Folge. Der Anteil des „Mautflucht“- und Umleitungsverkehrs von der A14 liegt zwischen 15 und 30%.

Das dVita-Projekt verfolgt das Ziel, die Ortsdurchfahrten durch Minimierung des Mautfluchtverkehrs von der A14 in Richtung Schweiz über Lindau, Lochau, Bregenz, Hard und Höchst sowie in Richtung Bregenzer Wald über Lindau, Bregenz, Lauterach und Dornbirn zu entlasten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Pfänder-/Citytunnel, auf der A14 sowie auf den Ausweichrouten entlang der Ortsdurchfahrten Lochau, Bregenz und Lauterach Messstellen eingerichtet, die im Fünf-Minuten-Rhythmus Verkehrsdaten erfassen. Aus den Informationen wird in der Unterzentrale Hohenems die Qualität des Verkehrsflusses nach den Kriterien „frei“, „stockend“ oder „gestaut“ ermittelt und daraus die Reisezeit für die Fahrt auf der Autobahn und auf den Ausweichrouten ermittelt.

Eine „Wissensdatenbank“ unterstützt die Analyse. Die neue „dVITA“ neben dem Standstreifen der deutschen Bundesautobahn A96 (in Fahrtrichtung Süd) vor der Ausfahrt Lindau informiert die Autofahrer über den zu erwartenden Zeitverlust beim Ausweichen auf das niederrangige Straßennetz. Nächste Schritte sind die flächendeckende Erfassung von Verkehrsdaten auf der A14 ab 2006 und die stufenweise Errichtung der Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) auf der A14 sowie auf der S16 Arlberg Schnellstraße bis 2008.

Vizekanzler und Infrastrukturminister Hubert Gorbach: „Durch den Verkehrstelematik-Einsatz kann die Zahl der Unfälle und der Verunglückten um bis zu einem Drittel gesenkt werden. Die Intelligente Straße ist somit eine wichtige Voraussetzung, um unser Ziel einer Halbierung der Zahl der Verkehrstoten bis 2010 zu erreichen.“ „Mit der Einführung des Verkehrsmanagement- und Informationssystems auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bietet die ASFINAG ihren Kunden – den Verkehrsteilnehmern – das europaweit modernste Verkehrsleitsystem. Eine gezielte und optimale Steuerung der Verkehrsbeeinflussungsanlagen ist nur bei hoher Qualität und Quantität von Daten des Verkehrsnetzes und der Umwelt möglich“, so Dr. Norbert Deweis, Geschäftsführer der ASFINAG Verkehrstelematik Gesellschaft.

(Quelle: ASFINAG)

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