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Drei teure Volvo XC 60 "entführt"

Händler vertrauten, doch Probefahrer kehrte nicht mehr zurück.
Händler vertrauten, doch Probefahrer kehrte nicht mehr zurück. ©Eckert
Am Landesgericht Feldkirch wurde ein 49-jähriger Schweizer wegen schweren Betruges zu insgesamt 31 Monaten Haft verurteilt.

Der Mann hatte zuvor in Deutschland, dann auch in Vorarlberg insgesamt drei SUVs der Marke Volvo für eine Probefahrt „ausgeliehen“. Man hatte die Personalien, in Vorarlberg stand sogar der alte Wagen in der Werkstätte des Autohauses. Die Verkaufsleiter vertrauten dem Mann. Er wollte noch kurz auf die Autobahn und das wars. Der Autoverkäufer erkundigte sich bei der Polizei, ob eventuell ein Unfall passiert sei, doch Fehlanzeige. Der Möchtegernautobesitzer drehte Vergnügungsrunden im In- und Ausland, war sogar in Frankreich.

Teurer Wagen

Der SUV aus Vorarlberg sollte eigentlich für 48.000 Schweizer Franken an den Mann gehen, der in Deutschland hätte sogar knapp 60.000 Euro gekostet. Schlussendlich wurde der Mann mit Interpol gesucht und in Deutschland festgenommen. Der Wagen war unversehrt, nur ein wenig gebraucht war er, sonst war ihm nichts passiert. „Ich wollte ihn zurück bringen“, versucht der zehnfach Vorbestrafte sein Glück. Ob der Schöffensenat dies glaubt, ist fraglich, jedenfalls verurteilt er den Schweizer. 31 Monate Haft, 22.000 Euro Schulden – da wird sich vermutlich auch künftig ein teurer Wagen nicht spielen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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