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Dornbirn hat geringste Autodichte in Vorarlberg

Im Bezirk Dornbirn ist die Anzahl der Pkw im Verhältnis zur Einwohnerzahl am niedrigsten.
Im Bezirk Dornbirn ist die Anzahl der Pkw im Verhältnis zur Einwohnerzahl am niedrigsten. ©APA/Hartinger
Vorarlberg ist das einzige Bundesland neben Wien, wo in allen Bezirken die Anzahl der Autos pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner unter dem Österreich-Schnitt liegt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt.

Die niedrigste Anzahl an Pkw im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in Vorarlberg um Bezirk Dornbirn, die höchste im Bezirk Feldkirch. Der VCÖ betont, dass das klimaverträgliche Mobilitätsangebot weiter zu verbessern ist und es eine verkehrssparende Raumordnung braucht.

Der Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich ist Österreichs Bezirk mit dem höchsten Pkw-Motorisierungsgrad Österreichs, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Auf 1.000 Personen kommen in diesem Bezirk bereits 732 Autos. Der Österreich-Schnitt beträgt 562. “Während früher viele Autos ein Zeichen von Wohlstand waren, ist heute ein hoher Motorisierungsgrad meist ein Indiz für Mangel. Mangel an öffentlichen Verkehrsverbindungen, Mangel an Nahversorgung, Mangel an Arbeitsplätzen”, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

Pkw-Anzahl in Dornbirn am niedrigsten – in Feldkirch am höchsten

Alle Vorarlberger Bezirke liegen unter dem Österreich-Schnitt: Im Bezirk Dornbirn ist die Anzahl der Pkw im Verhältnis zur Einwohnerzahl am niedrigsten (528 pro 1.000 Einwohner), gefolgt vom Bezirk Bregenz (538), Bezirk Bludenz (544) und dem Bezirk Feldkirch (552).

Für die Erreichung der Klimaschutzziele sind die Verringerung der Autoabhängigkeit und der Ausbau des klimaverträglichen Mobilitätsangebots zentral. Die Emissionen des Verkehrs sind in Österreich im Vorjahr anstatt zu sinken zum vierten Mal in Folge gestiegen. Der VCÖ spricht sich für eine stärkere Unterstützung der Bundesländer, Städte und Gemeinden durch den Bund aus, damit das klimafreundliche Mobilitätsangebot im nötigen Umfang ausgebaut werden kann. “Fachleute weisen darauf hin, dass Österreich das Verfehlen der Klimaziele mehrere Milliarden Euro kosten wird. Geld, das im Interesse der Bevölkerung besser in den Ausbau des Öffentlichen Verkehr und der Radinfrastruktur investiert werden sollte”, stellt VCÖ-Experte Gansterer fest.

In Vorarlberg ist zudem eine verkehrssparende Raumordnung zu forcieren. Sowohl bei der Entwicklung neuer Wohnsiedlungen als auch bei Betriebsansiedlungen ist darauf zu achten, dass diese gut mit dem Öffentlichen Verkehr und dem Fahrrad erreichbar sind.

(VCÖ)

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