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Der Zauberlehrling ist zurück

Harry Potter gibt es nicht. Jedenfalls gehen erwachsene Muggels (Nicht-Zauberer) davon aus. Der Typ mit der runden Nickelbrille ist trotzdem klasse, aber auch seine Freunde Ron und Hermine haben es in sich. 

Voller Spannung warten die Fans deshalb auf das Erscheinen des sechsten Bandes „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Am Samstag ist es soweit: die brandneue deutsche Ausgabe kann endlich über die Ladentische gehen.

Harry ist verliebt

Vom Inhalt des neuen Buches sei noch nicht allzu viel verraten – immerhin soll es Leute geben, die sich die englische Originalfassung noch nicht einverleibt haben. Nur: Der inzwischen 16-jährige Harry Potter ist nach der unglücklichen Schwärmerei für Cho Chang in ein rothaariges Mädchen verliebt. Und am Ende des sechsten Bandes muss er sich von einem lieb gewonnenen Gefährten verabschieden. Beste Voraussetzungen für ein spannendes Leseerlebnis, zumal sich der mysteriöse Halbblutprinz auch nicht als Unbekannter entpuppt und Harry dem Geheimnis des bösen Zauberers Voldemort näher kommt.

Der Erscheinungstag ist bei jedem Bestseller von Joanne K. Rowling ein Großereignis: Vor Buchhandlungen bilden sich um Mitternacht Schlangen, kostümierte Fans mit Zauberhut und Potter-Brille versammeln sich bei Lesungen zur Geisterstunde und diversen Harry-Potter-Partys. Auch dieses Mal sind zahlreiche Aktionen geplant.

Etwa im „Das Buch“ im Messepark, wo sich die Muggel-Eltern heute, Freitag, ab 21 Uhr im „Tropfenden Kessel“ vergnügen können, während der Nachwuchs durch den Messepark tollt und zauberhaften Unterricht und Action rund um Quiddich und Zaubertänze genießt. Schlag Mitternacht wird das neue Buch enthüllt. Die Potter-Mania ist mit dem Erscheinen des Halbblutprinzen aber noch nicht zu Ende. Im November startet nämlich in den Kinos der Film „Harry Potter und der Feuerkelch“.

Dem Hype um Potter kann sich kaum jemand entziehen. Die Enkel von Heidi Körfer sind begeistert von dem jungen Helden. „Ich bin mit ins Kino gegangen, um den Film anzusehen, der war nicht so schlecht.“ Anders Iris Gartmann aus Dornbirn: „Von meinen vier Kindern hat keines Harry Potter gemocht. Den ersten Teil haben wir noch gekauft, gelesen hat das Buch dann niemand.“
Fast Standardliteratur

Und Dr. Werner Bundschuh vom BG Dornbirn fallen in literarischer und pädagogischer Hinsicht bessere Jugendbücher ein. Aber: „In der Unterstufe gehört Harry Potter fast zur Standardliteratur. Die Bücher haben einen Bekanntheitsgrad von 100 Prozent.“ Reizvoll seien sie deshalb, weil sie die Figur Potter auch als Anti-Helden darstellten. Damit könnten sich vor allem junge Leser identifizieren. Die Vermarktung hält er für bewundernswert.

Unter www.potterpedia.de haben Fans für Harry Potter eine eigene Enzyklopädie geschaffen. Die Autorin selbst äußert sich unter www.jkrowling.com zu Gerüchten um ihren Harry – auch in Deutsch. Fanforum und weitere Informationen unter www.harrypotter-xperts.de.

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