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Daniel Geismayr gewinnt die Ronda Piccola

©VAUDE Simplon Team
Beim Bike Festival in Riva am Gardasee trat das VAUDE Simplon Team gleich mit acht Fahrern an. Ein Sieg und ein zweiter Platz auf der Ronda Piccola für Daniel Geismayr und Alexa Hüni sowie eine hervorragende Teamleistung auf der Ronda Grande, auf der sich sechs Teamfahrer unter den besten Elf platziert haben sind die Bilanz des vergangenen Wochenendes.

Das erste Ausrufezeichen des Wochenendes setzte der Team Neuzugang aus Vorarlberg. Daniel Geismayr hatte sich die 53 Kilometer lange Ronda Piccola mit 1.650 Höhenmetern vorgenommen und gewann diese sensationell mit der schnellsten jemals auf dieser Distanz gefahrenen Zeit. Von Anfang an setzte er sich in der Spitzengruppe fest und fuhr zusammen mit namhaften Profis über den ersten langen Anstieg hinauf zum 1.150 Meter hohen San Giovanni. Auch auf der teils ruppigen Abfahrt ließ er sich nicht abschütteln und machte beharrlich weiter Tempo. Das besondere beim Bike Marathon am Gardasee ist, dass zunächst alle Rennfahrer gemeinsam starten und man sich dann im Rennen noch für eine Distanz entscheiden kann. Als Daniel dann an der Streckenteilung als erster aus der Spitzengruppe auf die Ronda Piccola abbog, wusste er, dass er von nun an auf Siegeskurs lag. Zum Schluss hin drehte der junge Österreicher aus Dornbirn nochmal mächtig auf und unterbot sogar die bisherige Rennbestzeit um eine knappe Minute.
1. Geismayr Daniel, AUT          2:02.34,8
2. Scheiderbauer Jörg, GER    2:05.46,1
3. Zamboni Andrea, ITA           2:06.10,1

Alexa Hüni belegt bei den Damen auf der Ronda Piccola Rang 2
Ebenfalls auf der Ronda Piccola am Start war Alexa Hüni. Gestartet war sie noch mit dem Vorsatz in diesem Jahr die längere Ronda Grande zu bestreiten, doch als ihr Trainer ihr an der Streckenteilung zu rief, dass sie auf Podiumskurs für die Ronda Piccola läge, war die Entscheidung schnell klar. Sie bog ab in Richtung Ziel in Riva und gab alles, um ihren ersten Stockerlplatz bei einem Bikemarathon in diesem Jahr zu sichern. „Ich freue mich riesig endlich einmal beim Gardasee Bike Festival auf dem Stockerl zu stehen“, so die glückliche Zweitplatzierte aus Friedrichshafen im Ziel.
1. Kaltenhauser Barbara, GER    2:30.24,7
2. Hüni Alexa, GER                       2:30.56,8
3. Norgaard Anna-Sofie, DEN      2:33.26,4

Spitzen Teamleistung auf der Ronda Grande

Im Rennen der Herren  brachte das VAUDE Simplon Team mit gleich sechs Fahrern auf der Ronda Grande ein eindrucksvolle Equipe an den Start und dokumentiert mit den Plätzen 4 (Matthias Bettinger), 5 (Ruppert Palmberger), 7 (Martin Kiechle), 8 (Markus Kaufmann), 9 (Andi Strobel) und 11 (Marcel Reiser) eindrucksvoll seine Stärke im Marathonbereich. 87 Kilometer und 2.700 Höhenmeter sind die Eckdaten der Ronda Grande beim Bikemarathon am Gardasee und damit alles andere als ein Zuckerschlecken. Dass sich alle VAUDE Simplon Biker bereits zu Beginn der Saison in einer tollen Verfassung befinden zeigt ja bereits der Blick auf die top ten der Rangliste.
Neuzugang Matthias Bettinger aus dem Schwarzwald feierte am Gardasee mit Platz 4 einen hervorragenden Einstand in sein neues Team und deutet damit schon mal an, dass er im Laufe der Saison bei der Vergabe der Stockerlplätze sicherlich ein heißer Kandidat sein wird. Kurz nach ihm kam Rupert Palmberger ins Ziel, der ebenfalls hochzufrieden sein kann mit seinem Rennen. Seine Taktik ist zumeist am ersten Berg möglichst einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren und den Rest des Rennens davon zu zehren. Dies gelang ihm auch heuer wieder. Immer mit Anschluss zur Spitzengruppe fuhr er den ersten Berg und musste dann bis ins Ziel nur wenige Fahrer an sich vorbei lassen. Gleiches gilt auch für seine Teamkollegen Martin Kiechle und Andi Strobel die auf den Plätzen 7 und 9 ebenfalls ein tolles Ergebnis einfuhren.
Pechvogel des Tages war leider Markus Kaufmann, dem ein Plattfuß ein klein wenig einen „Strich durch die Rechnung“ gemacht hat. Dass er dennoch auf Platz 8 ins Ziel kommt zeigt nur seine Klasse als Marathonfahrer.
Knapp an den top ten vorbei geschrammt ist Marcel Reiser. Er greift heuer wieder richtig an, und das kann man durchaus wörtlich nehmen. Die Form stimmt, die Rennhärte ist da und damit fährt man dann auch richtig schnell. Marcel ist ein kontrolliertes Rennen gefahren und am Ende auf den sehr guten 11. Rang gekommen.
4. Matthias Bettinger
5. Rupert Palmberger
7. Martin Kiechle
8. Markus Kaufmann
9. Andi Strobel
11. Marcel Reiser

Sophia Ries beim Weltcup in Houffalize / Belgien

An einem ganz anderen Schauplatz tummelte sich Teamjuniorin Sophia Ries. Sie war mit der deutschen Nationalmannschaft nach Houffalize in Belgien zum 2. Cross Country Weltcup gereist. Bereits am Donnerstag fuhr sie gemeinsam mit der Nationalmannschaft nach Belgien um sich an die sehr anspruchsvolle Strecke mit extrem steilen Anstiegen und Abfahrten zu gewöhnen. „Ich war extrem nervös“, bekannte Sophia nach den staubigen 20,74 Kilometern beim Ardennenklassiker. Nervös, weil sie die internationale Konkurrenz und ihre eigene Leistungsfähigkeit nicht einschätzen konnte. Am langen und steilen Starthang startete sie gut und kehrte an Rang 15 aus der langen Startrunde zurück. „Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich ins Rennen gefunden habe. Danach konnte sie aber ihr Tempo gut durchziehen und sich am Ende trotz Krämpfen um 2 Positionen verbessern, was Rang 13 bedeutete. Als drittbeste Deutsche war auch der Bundestrainer Peter Schaupp sehr zufrieden: „Sophia hat echt überzeugt, sie ist sehr engagiert gefahren.“
www.vaude-simplon-team.de | info@vaude-simplon-team.de

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