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Bus-Diebstahl: Leichtes Spiel für den Täter?

Nach der Amokfahrt am Dienstag mit einem gestohlen Landbus prüft die ÖBB, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte.
Amokfahrt mit dem Landbus
Landbus fährt Amok
Augenzeugen berichten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entwendete ein 24-jähriger einen Landbus vom Dornbirner Bahnhof. Er durchbrach eine Polizeikontrolle und verursachte auf der halbstündigen Fahrt durch die Stadt mehrere Sachschäden.

Ersten Angaben der Polizei zufolge war der Bus nicht verschlossen und der Schlüssel steckte.  Rene Zumtobel, Pressesprecher der ÖBB, widerspricht diesen Aussagen: „Die Tür des Busses war verschlossen, aber nicht mechanisch gesichert.“ Die Fahrerin habe den Bus hinter dem Bahnhof abgestellt und die Türe pneumatisch, jedoch nicht mechanisch abgesperrt. Das heißt die Tür stand nicht offen, wurde aber lediglich durch Luftdruck geschlossen.

Wenig später sollte der Bus von einem anderen Fahrer übernommen werden. Der Schlüssel werde von den Fahrern im Bus deponiert. Die Tür konnte während dieser Zeit durch einen Knopfdruck geöffnet werden. „Der Täter muss gewusst haben, wo sich dieser Knopf befindet“, so Zumtobel.

Schlüssel im Bus deponiert

Die Vorgangsweise bei Übergaben der Busse, den Schlüssel im Bus zu deponieren, sei üblich, jedoch gelte die Anweisung, den Bus auch mechanisch zu verschließen, was in diesem Fall nicht so war, bestätigt der Postbus-Verkehrsleiter Josef Fessler.

Neue Vorschriften bei Busübergabe

„Es war sicher ein Zusammentreffen von Zufällen, dass der Landbus entwendet werden konnte. Dennoch werden wir den Fall prüfen und gegebenenfalls neue Anweisungen für die Übergabe der Busse festlegen“, meint Zumtobel. Man sei froh, dass kein Personenschaden entstanden ist und „man darf nicht vergessen, dass der alkoholisierte Mann eine Straftat begangen hat.“

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