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Bug Alu: Sozialplan für 100 Mitarbeiter

Am Montag ist es zu ersten Gesprächen über einen Sozialplan für die rund 100 Mitarbeiter, die ihre Stelle bei Bug Alu Technic in Kennelbach (Bezirk Bregenz) verlieren werden, gekommen.

Vertreter von Arbeitsmarktservice (AMS), Gewerkschaft und Arbeitnehmern zusammen getroffen. Das AMS hat den Arbeitnehmern erste Vorschläge unterbreitet. Die Strabag hatte als Bug Alu-Eigentümerin vergangenen Montag angekündigt, die gesamte Produktion des Metallbauers nach Ungarn auszulagern.

Hans Mohr, Betriebsratsobmann der Arbeiter bei Bug Alu, erklärte, zunächst müsse geklärt werden, wer überhaupt für eine Kündigung vorgesehen sei und wann diese erfolgen werde. Am Freitag ist die nächste Zusammenkunft geplant. Bis dahin soll die soziale Struktur der Arbeitnehmer ergründet werden. Zudem werde man überlegen, wie hoch die Forderungen an die Geschäftsleitung sein sollen, so Mohr. Bis wann der Sozialplan stehe, sei schwer abzuschätzen, erklärte der Arbeiter-Betriebsratschef. Er persönlich sei „nicht sehr optimistisch“, dass sich rasch eine Konsens-Lösung finde.

Bei den Lehrlingen sei man zuversichtlich, sie bei anderen Unternehmen unterbringen zu können, so Mohr. AMS-Vertreter Günther Riedmann erklärte, man habe den Bug Alu-Mitarbeitern eine Arbeitsstiftung vorgeschlagen. Es gebe außerdem Anfragen von Firmen, die an den Arbeitern interessiert seien. Bis dato sei aber noch niemand gekündigt, was die Sache erschwere.

Bei Bug Alu Technic sind derzeit rund 150 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, Produktion und Montage von Ingenieur-Fassaden aus Aluminium/Glas-Konstruktionen spezialisiert. Der Jahresumsatz beläuft sich auf rund 35 Mio. Euro. Die Strabag hatte die krisengeschüttelte Bug Alu im Jänner übernommen und vergangene Woche mitgeteilt, dass die Produktionskapazitäten in Kennelbach zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit abgebaut werden. Zunächst sollen noch die anstehenden Aufträge abgearbeitet werden, dann erfolge die sukzessive Verlagerung der Produktion nach Ungarn.

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