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Bregenzer Schulden auf Höhenflug

Erheblich getrübt wurde das gute Ergebnis der Bregenzer Jahresrechnung durch die tristen Zahlen der mittelfristigen Finanzvorschau bis 2007.

Bis dahin soll der Schuldenstand nämlich von voraussichtlich 55,7 auf 73,3 Millionen Euro ansteigen. Bereinigt man den Schuldenstand um die Rücklagen, so ergibt sich ein noch schlechteres Bild. Schulden abzüglich Rücklagen betragen per Ende 2003 knapp 33,5 Millionen Euro, nach Berechnungen der Finanzabteilung werden es Ende 2007 63,3 Millionen sein.

Diese Perspektive, so Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart, belege die Notwendigkeit des Sparens. Sein Ausblick auf die finanzielle Zukunft der Stadt basiert auf dem Budget 2003 und den heute gültigen Rahmenbedingungen, die sich aber in den kommenden Jahren noch ändern können.

Bundes- und Landesgesetze, die Pensionsreform, die angekündigte Steuerreform und vieles mehr beeinflussen die Einnahmensituation nicht nur für Bregenz.


Volkszählung negativ

Sicher ist, dass Bregenz von den Volkszählungsergebnissen 2001 hart getroffen wird und in den kommenden Jahren bis zur Zählung 2011 aufgrund der reduzierten Einwohnerzahl erhebliche Ausfälle bei den Ertragsanteilen hinnehmen muss. Einmal mehr beklagte Linhart den Finanzausgleich, der die „zentralörtlichen Aufgaben der Stadt zu wenig berücksichtigt und keinen fairen regionalen Ausgleich schafft“.


Jahresrechnung positiv

Erfreulicher als die Finanzvorschau war der Rechnungsabschluss für 2002. Bei einer Ausweitung des Budgetrahmens von 68,5 auf 78,5 Millionen Euro gab es allein bei den Investitionen eine Steigerung um 4,7 Millionen Euro. In erster Linie durch Umschichtungen von Ausgaben, die schon 2001 vorgesehen waren, aber erst 2002 zum Tragen kamen, etwa bei der Tiefgarage am Hafen.

Erfreulich, dass die Neuverschuldung von den vorgesehenen 1,9 Millionen Euro auf weniger als 200.000 Euro gesenkt werden konnte.

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