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Bilanz von zwei Wochen ÖAMTC-Pannenhilfe: 3.405 Einsätze

ÖAMTC-Notrufzentrale nahm seit 1. Jänner 41.765 Pannenhilfe-Anrufe entgegen.
ÖAMTC-Notrufzentrale nahm seit 1. Jänner 41.765 Pannenhilfe-Anrufe entgegen. ©ÖAMTC/Nagl
Einen so genannten "Eisstoß" gab es in den vergangenen Jahren öfters. Aber eine über 14 Tage anhaltende Kälteperiode, wie sie Österreich in den ersten beiden Februarwochen erlebt hat, kommt selten vor. In der ÖAMTC-Pannenhilfe herrschte in den vergangenen zwei Wochen Ausnahmezustand. In Vorarlberg mussten die Gelben Engel seit 1. Februar 3.405 Mal ausrücken.
"Heißes" ÖAMTC-Wochenende

Von 1. bis 14. Februar wurden in ganz Österreich 72.134 Einsätze gezählt. Das seien um 5.638 mehr, als im gesamten Jänner, zieht Jürgen Wagner, Sprecher des ÖAMTC Vorarlberg Bilanz.  

3.405 Einsätze in Vorarlberg

In Vorarlberg mussten die Gelben Engel seit 1. Februar 3.405 Mal ausrücken. “Einsatzstärkster Tag war der 6. Februar. Allein an diesem Tag verzeichneten die Pannenfahrer in Vorarlberg 410 Einsätze”, schildert der ÖAMTC-Experte. Zum Vergleich: Am stärkste Tag im Jänner seien 230 Einsatzfahrten getätigt worden.

Auch der Vergleich mit den Vorjahreszahlen zeige die Leistung der Gelben Engel. Im gesamten Februar 2011 gab es 1.764 Einsätze in Vorarlberg. Dieser Wert wurde heuer bereits am 6. Februar übertroffen.

Auch die Mitarbeiter in der ÖAMTC-Notrufzentrale kamen ins Schwitzen. Im Zeitraum von 1. Jänner bis 13. Februar gingen im NIS-West – der Notrufzentrale der Bundesländer Tirol und Vorarlberg – 41.765 Pannenhilfe-Anrufe ein. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 21.833. “Der anrufstärkste Tag war bisher der 4. Februar: 1.797 Anrufe verzeichnete man an diesem Tag”, erklärt Wagner. Am 16. Jänner gab es 1.766 Anrufe, am 27. Jänner wurde 1.716 Mal die Nummer 120 gewählt. Die meisten Anrufe im Vorjahr gab es am 4. Jänner mit 1.204 Anrufen.

Einsatzstärkste Bundesländer

 Die meisten Einsätze wurden 2012 im Februar bisher in Oberösterreich (14.552), Wien (12.775) und Niederösterreich (11.501) gefahren. Dahinter folgten Tirol (9.175), die Steiermark (8.868), Salzburg (6.309), Kärnten (3.933), Vorarlberg (3.405) und das Burgenland (1.616).

Laut Wetterprognosen können die Pannenfahrer des ÖAMTC aufatmen. Die Gelben Engel seien auf alle Eventualitäten vorbereitet und bleiben weiterhin in erhöhter Dienstbereitschaft. Derzeit laufe alles reibungslos und mit normalen Wartezeiten. Bis sich das Wetter aber endgültig bessert, wolle man nichts dem Zufall überalssen und behalte die verstärkte Mannschaft, berichtet Wagner.

Starthilfe und ausflockender Diesel

Die meisten Lenker benötigten Starthilfe. Der Grund für rund 80 Prozent der Pannenhilfe-Einsätze waren defekte oder leere Batterien, meldet Wanger. “Die arktischen Temperaturen sorgten aber auch vermehrt für Einsatzfahrten wegen ausflockendem Diesel. Sieben Prozent der Einsätze gingen darauf zurück.” Auch zugefrorene Schlösser und vereiste Scheibenwaschanlagen zwangen viele Autofahrer zu einem Anruf in der Einsatzzentrale der ÖAMTC-Pannenhilfe.

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