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Betrug im Casino mit gezinkten Karten

Betrug mit gezinkten Karten.
Betrug mit gezinkten Karten. ©Casino Bregenz
Teilbedingte Haftstrafen für fünf Chinesen, die im Bregenzer Spielcasino 95.000 Euro ergaunert hatten.

(Neue/Seff Dünser)

Mit gezinkten Karten beim Spiel Macau Baccarat haben fünf Chinesen an zwei Tagen im August das Bregenzer Spielcasino um 95.000 Euro betrogen. Dafür wurden die geständigen Angeklagten im Alter zwischen 40 und 51 Jahren gestern am Landesgericht Feldkirch zu teilbedingten Freiheitsstrafen von 18 bis 20 Monaten verurteilt. Der unbedingte, zu verbüßende Teil betrug jeweils sechs Monate Gefängnis. Die Angeklagten müssen dem Casino 95.000 Euro zurückzahlen. Das Urteil des Schöffensenats unter dem Vorsitz von Richter Andreas Böhler, mit dem die Angeklagten und Staatsanwalt Manfred Melchhammer einverstanden waren, ist bereits rechtskräftig.

Verteidiger Nicolas Stieger erfüllte seinen Auftrag, seine fünf Mandanten rasch aus dem Gefängnis herauszubekommen. Die vier Männer und die 40-jährige Frau durften gestern nach der Verhandlung die Jus­tizanstalt Feldkirch vorzeitig verlassen. Ihnen wurden jeweils knapp vier Haftmonate in der Untersuchungshaft auf die Strafen angerechnet. Der Strafrest wurde auf Bewährung ausgesetzt.

Um enthaftet zu werden, bekannten sich die fünf Beschuldigten vor Gericht doch schuldig. Der Schuldspruch erfolgte wegen gewerbsmäßig schweren Betrugs mit einem Strafrahmen von fünf Monaten bis sechs Jahren Gefängnis.

Karten geknickt. Der Staatsanwalt warf den Chinesen vor, sie hätten sich zum Spielbetrug organisiert. Demnach soll einer der Beschuldigten während des Spielens an den Spielkarten des Casinos mit dem Fingernagel Markierungen angebracht und andere Karten leicht geknickt haben. Die Angeklagten wurden aus Sicht des Staatsanwalts etwa durch Videoaufnahmen des Casinos überführt. Auch der Spielverlauf spreche gegen die Beschuldigten, meinte der öffentliche Ankläger: Die Spieler hätten erst dann mit hohen Geldeinsätzen gespielt, nachdem sie die Karten manipuliert hätten.

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