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Berufsheer-Versuche starten Mitte des Jahres

Die ersten Pilotprojekte für ein Berufsheer sollen Mitte des Jahres starten. "Auf dem Papier" seien sie festgelegt und würden derzeit mit verschiedenen Zeitetappen starten, wie Verteidigungsminister Darabos am Donnerstag gegenüber der APA erklärte.

Die “Aufregung des Koalitionspartner” bezüglich des Ersatzes für Grundwehrdiener verstehe er jedenfalls nicht. Die Pläne würden “auf Basis der Beschlüsse der Bundesheerreformkommission 2010 und auf Basis des Regierungsabkommens, das ich mit der ÖVP unterzeichnet habe”, erarbeitet und umgesetzt, sagte Darabos. Dort stehe auch, dass man “Schritte setzen soll, um in ein neues Wehrsystem umsteigen zu können”.

Drei Projekte

Insgesamt gebe es drei Projekte, um sicherzustellen, dass das Bundesheer auch künftig ohne Grundwehrdiener gut auskommen kann. “Wir werden auch das System der freiwilligen Miliz prüfen”, so Darabos. Die Grundwehrdiener könnten auch durch “normale Arbeitskräfte” ersetzt werden, “aber das ist jetzt noch in Ausarbeitung”.

Anreizsystem einer Anerkennungsprämie

Im Bereich des Jägerbataillons 25 soll der Kader mit Soldaten der Kräfte für internationale Operationen – Kaderpräsenzeinheiten (KIOP-KPE) aufgefüllt werden. Auch die zwei Pionierbataillone in Salzburg und Niederösterreich sollen durch Milizsoldaten aufgefüllt werden, mit dem Anreizsystem einer Anerkennungsprämie von 5.000 Euro, dafür aber der Verpflichtung, jährlich zwei Wochen zu üben und im Einsatzfall innerhalb von 48 Stunden bereitzustehen.

 

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