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Bademeister sind in Vorarlberg Mangelware

Bademeister wie Werner Schuler (Rheinauen) sind gesucht.
Bademeister wie Werner Schuler (Rheinauen) sind gesucht. ©VOL.AT/Rauch
Im Sommer mangelt es den Freibädern selten an Gästen, dafür umso eher an Bademeistern. Kurzfristige Ausfälle sind kaum ersetzbar und gutes Personal nur schwer zu halten.

In Deutschland sind Bademeister bereits seit Jahren Mangelware. Die Gründe dafür sind vielseitig. Der große Boom der Freibäder begann in den 1960ern, was in den vergangenen Jahren in einer Pensionswelle der damals eingestellten Bademeister gipfelte. Hinzu kommt, dass der Bademeister eine mehrjährige Lehrausbildung ist – die durch Wochenendarbeit, lange Arbeitszeiten im Sommer und schlechtem Image nur wenig attraktiv erscheint.

Mangel an notwendiger Qualifikation

Bademeister sind in Deutschland daher schwer umkämpft. In Österreich ist die Lage nicht so kritisch, entspannt wäre jedoch übertrieben. Bei einem Rundruf bei Vorarlberger Freibädern bestätigen viele, dass man zwar das notwendige Personal habe – die Suche nach qualifizierten Kräften sei jedoch eine Herausforderung.

Suche beginnt bereits im Jänner

Die Suche nach Bademeistern beginnt für die Vorarlberger Freibäder nämlich bereits im Januar. Denn der notwendige Ausbildungskurs für die angehenden Saison-Bademeister beginnt im April – und nur, wenn es genügend Anwärter vonseiten der Schwimmbäder gibt. In 80 Trainingseinheiten lernen sie hier alles von Bäderhygiene bis Lebensrettung.

Bademeister kurzfristig kaum zu ersetzen

Die Voraussetzungen: Helferschein und Erste-Hilfe-Kurs, Praxiserfahrung als Badewart und Kenntnisse der Ersthilfe bei Ertrinkungsnotfälle. Vorarlbergs Freibäder müssen sich also zeitig um das notwendige Personal für das Sommergeschäft kümmern – und bei kurzfristigen Ausfällen ist in den Sommermonaten nur wenig Personal mit der notwendigen Ausbildung als vollwertiger Bademeister verfügbar.

Reine Freibäder im Nachteil

Gerade für Saisonbäder ist es zusätzlich schwierig, qualifiziertes Personal zu halten. Schließlich habe man nur das halbe Jahr geöffnet und könne meist nur Saisonarbeitsplätze anbieten. Gutes Personal wandere daher schnell zu kombinierten Bäder ab, wo ihnen Ganzjahresstellen geboten werden können. Standorte, bei denen Hallenbad und Freibad kombiniert angeboten werden, sind hier also im Vorteil.

Freibäder eher für Arbeitszeitflexibilisierung

Reine Freibäder erhoffen sich von der Arbeitszeitflexibilisierung Erleichterungen, verrät Oliver Tschabrun vom Walgaubad Nenzing: “Wenn wir im Winter Zeitausgleich für den Sommer anbieten könnten, wäre eine Anstellung als Ganzjahreskraft wohl einfacher.” Denn im Sommer wären Arbeitszeiten von an die 12 Stunden durchaus realistisch.

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