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Auch die Vorarlberger schicken sich gerne in den April

Viele fürchten sich vor den berühmten 1. April Scherzen.
Viele fürchten sich vor den berühmten 1. April Scherzen. ©dpa
Seit Jahrhunderten fallen leichtgläubige Mitmenschen Aprilscherzen zum Opfer. Auch wir Vorarlberger sind davon nicht ausgenommen.

Der Brauch des Aprilscherzes ist in Vorarlberg schon seit mindestens 400 Jahren bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung im deutschsprachigen Raum stammt aus Bayern im Jahr 1618.

Woher die Tradition, jemanden „in den April“ zu schicken, aber tatsächlich kommt, ist unklar. Auch der ursprüngliche Auslöser ist unter den Volkskundlern heute nicht mehr eindeutig belegbar. Wir haben für Sie die besten Aprilscherze die in Vorarlberg stattgefunden haben aufgelistet.

2007: Das Rätsel um Madonna in Lech

Verwirrung herrschte 2007 über angebliche Dreharbeiten von Superstar Madonna in Lech. Möglicherweise wurden die “Vorarlberger Nachrichten” von einer “Leser-Reporterin” veräppelt. Wer jetzt hier wen „in den April schickte“ ist bis heute ein Rätsel, jedoch Madonna wurde nicht mehr gesehen.

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VN ©VN

2010: Kostenpflichtiges Baden im Bodensee

Ein Aprilscherz sorgte für Verwirrung und Empörung zugleich: “Schwimmen im Bodensee ist in Vorarlberg künftig nicht mehr kostenlos” – diese Meldung war 2010 auf Antenne Vorarlberg und VOL.AT zu hören bzw. lesen.

2013: Spielzeug-Ponys in der Physiotherapie

Vorarlberg-heute berichtete damals über Spielzeug-Ponys die in der Physiotherapie angewandt werden. „Studien belegen die stimmungsaufhellende Wirkung von Spielzeug-Ponys. Primar Reinhard Haller will diese zu Präventionszwecken einsetzen. Die VGGK hat die Behandlung im Psychiatriekonzept verankert – höhere Beiträge sollen die Kosten decken“. Mit diesem Thema sorgte „Vorarlberg heute“ am 1. April für Aufregung.

2014: Sensationsfund mit bitterem Beigeschmack

Folgender Bericht erschien in der NEUEN Vorarlberger Tageszeitung und auf VOL.at. Keiner ahnte, dass wir dahinter steckten … Einen sensationellen Fund machten spielende Kinder in Hohenweiler beim sogenannten „Linder-Areal”. Gefunden wurden Tonscherben, Metallringe und Knochenteile. Diese sollen Teile einer Grabanlage sein die aus der Bronzezeit zu sein scheint. Die Anwohner waren empört da dieser Fund das schon seit längerer Zeit geplante Bauvorhaben für eine neue Wohnanlage auf unbestimmte Zeit verzögern sollte. Nach Aufklärung des Scherzes waren allerdings auch die Anwohner sichtlich belustigt.

VOL.AT
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2015: 9 Millionen Euro Windrad-Projekt am Karren

Am Hausberg der Dornbirner sollen noch in diesem Jahr Windräder gebaut werden. Investoren sind bereit, neun Millionen Euro zu investieren. Drei Windkraftanlagen nach Westen ausgerichtet würden mit einer Nennleistung von jeweils drei Megawatt 3.600 Haushalte in Dornbirn mit CO2-neutralem Strom versorgen können. So führte der ORF seine Zuseher aufs Glatteis und sorgte für viel Erheiterung.

2016: Tunnel-Aufreger in Nofels

Dem Aprilscherz zufolge sollte der Tunnel vom Feldkircher Stadtzentrum in Richtung Schweiz und Liechtenstein führen – es sollte sich nach ersten Informationen sogar um eine Verlängerung der Tunnelspinne handeln. Gesagt wurde den Bewohnern des beschaulichen Stadtteils, dass es bald mit der seligen Vorstadtruhe vorbei sei. Zur Beruhigung aller war auch dieser Witz des ORF auf den 1. April zurück zu führen.

2016: Goldfund auf Alt-Ems

Sagenumwobenes goldenes Kegelspiel endlich gefunden? das berichtete VOL.AT vergangenes Jahr. So soll bei Renovierungsarbeiten am Pulverturm ein kleines Schmuckstück gefunden worden sein, das aus der Zeit des 30-jährigen Krieges stammen soll. Es ist nicht der erste Goldfund auf dem Schlossberg. Form und Alter lassen allerdings Raum für Spekulationen – handelt es sich etwa um einen Teil des sagenumwobenen goldenen Kegelspiels? Nein, natürlich nicht, da haben wir Sie auch nur wieder hinters Licht geführt.

Roland Paulitsch
Roland Paulitsch

Wir können gespannt sein was uns dieses Jahr am 1. April erwartet.

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