Alaska: Frachter leckgeschlagen

Auf dem Weg von Japan nach Kanada ist ein Frachter vor der Küste von Alaska leckgeschlagen. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden alle 23 Besatzungsmitglieder gerettet.

Mehrere Hubschrauber holten die Seeleute am späten Montagabend (Ortszeit) von Bord der unter Singapur-Flagge fahrenden „Cougar Age“ und brachten sie in Sicherheit, wie die Küstenwache mitteilte.

Ein Seemann habe ein gebrochenes Bein und werde zur Behandlung nach Anchorage gebracht. Alle anderen Besatzungsmitglieder seien unversehrt. Die Besatzung hatte am Sonntag SOS gefunkt, nachdem ihr mit 4.800 Autos beladenes Schiff 400 Kilometer südlich der Aleuten-Inseln fast vollständig auf die Backbord-Seite gekippt und mit Wasser vollgelaufen war.

An dem rund einstündigen Rettungseinsatz waren den Angaben zufolge ein Hubschrauber der Küstenwache, zwei Hubschrauber der US-Nationalgarde und ein Flugzeug von der US-Luftwaffenbasis Kodiak beteiligt. Von Hawaii aus sollte ein Schlepper eintreffen, um das Schiff zu bergen. Außerdem hielten sich zwei Handelsschiffe in der Nähe des havarierten Frachters bereit, falls ihre Hilfe benötigt würde.

Die 200 Meter lange „Cougar Age“ war am 22. Juli in Japan in See gestochen, um den Hafen im westkanadischen Vancouver anzusteuern. Das 1993 gebaute Schiff gehört der japanischen Reederei Mitsui O.S.K., ist aber in Singapur registriert. Dem Unternehmen zufolge kommen 13 der Seeleute von den Philippinen, acht aus Birma und zwei aus Singapur.

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