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Alarmanlage mit Stein getestet

Vor knapp einem Monat versuchten drei Serben in das Dornbirner Juweliergeschäft "Selin" in der Marktstraße einzubrechen. Doch die Burschen scheiterten.

Eine wachsame Nachbarin hatte sie beobachtet und die Polizei alarmiert. Während einer der Ganoven flüchtete, wanderten die anderen zwei Kumpanen in Untersuchungshaft. Gestern holten sich der 32-jährige serbische Optiker und der 36-jährige Wirtschaftsmanager aus Belgrad ihre Schuldsprüche ab.

Von den neun Monaten muss der Optiker, der als Drahtzieher fungierte, insgesamt zweieinhalb absitzen. Der Akademiker, der Aufpasserdienste leistete, sitzt von den sechs Monaten eineinhalb im Gefängnis. „Ich habe den anderen versucht, den Einbruch auszureden”, versucht der Absolvent eines Wirtschaftsstudiums alle Schuld abzuwälzen. Doch Richter Peter Mück schenkt dieser Version keinen Glauben. Neben dem Juweliergeschäft versuchten die Einbrecher zunächst über einen Frisör einzusteigen. Als das missglückte, machten sie sich am Fenster des Juweliers zu schaffen. Um zu testen, ob eine Alarmanlage existiert, warfen sie einen Stein durchs Fenster. Es blieb ruhig und die Ganoven machten weiter. Doch da klickten auch schon die Handschellen. Der Optiker und das Geburtstagskind wurden verhaftet.

Kriminaltourismus

Auch Verteidiger Christof Ganahl kann eine teilbedingte Haft nicht abwenden. „Diese Form des Kriminaltourismuses gilt es zu bekämpfen”, begründet Mück den Schuldspruch. „Solche Straftäter haben es auch zu verantworten, wenn andere Ausländer unter Fremdenfeindlichkeit leiden”, so Mück abschließend. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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