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AK Wahl: Endergebnis bestätigte ÖAAB/FCG-Verluste in Vorarlberg

©VOL.AT/Paulitsch
Das am Montag bekannt gegebene endgültige Endergebnis der AK-Wahl in Vorarlberg hat die Verluste der ÖAAB/FCG-Fraktion bestätigt.
FCG.ÖAAB verliert absolute Mehrheit

Die Auszählung der letzten 1.000 Briefwahlstimmen, die über das Wochenende in der AK Vorarlberg einlangten, veränderten das Wahlergebnis nur noch marginal. Damit büßte die ÖAAB/FCG-Liste ihre absolute Mehrheit ein. Die Wahlbeteiligung stieg gegenüber 2014 an.

Schwerer Verlust für NBZ

Dem endgültigen Endergebnis zufolge erreichten die Christgewerkschafter einen Stimmenanteil von 47,26 Prozent nach 51,70 Prozent im Jahr 2014. Einen Zuwachs von über drei Prozentpunkten verzeichnete die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) mit 30,18 Prozent (2014: 26,99). Die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) kamen auf 7,86 Prozent (2014: 8,31) Stimmenanteil, die grün-nahe Liste “Gemeinsam” auf 6,04 (2014: 6,53) Prozent.

Schwere Verluste musste die migrantisch geprägte “Neue Bewegung für die Zukunft” (NBZ) hinnehmen, nachdem die von der NBZ abgespaltene Liste “Heimat aller Kulturen” (HAK) ebenfalls antrat und aus dem Stand 6,07 Prozent der Stimmen für sich verbuchte. Der NBZ blieben lediglich 1,81 (2014: 5,47) Prozent Stimmenanteil. Erneut am Einzug in die Vollversammlung gescheitert ist der Gewerkschaftliche Linksblock mit 0,77 (2014: 0,94) Prozent.

In der 70 Personen umfassenden Vollversammlung werden damit neu sechs Listen vertreten sein. ÖAAB/FCG stehen 34 Mandate (2014: 37) zu, der FSG 22 (19). Während “Gemeinsam” weiterhin vier Mandatare stellt, gingen den Freiheitlichen Arbeitnehmern ein Mandat (5 statt bisher 6) sowie der NBZ (1 statt bisher 4) drei Mandate verloren. Die “Heimat aller Kulturen” zieht mit vier Mandaten in die Vollversammlung ein.

37,05 Prozent Wahlbeteiligung

Von 133.885 Wahlberechtigten nahmen 49.600 tatsächlich an der Wahl teil, damit lag die Wahlbeteiligung bei 37,05 Prozent. Gegenüber 2014 – 36,0 – bedeutete dies eine Steigerung von über einem Prozentpunkt.

Die konstituierende Sitzung der Vollversammlung wird am 7. März stattfinden. Der seit 2006 amtierende AK-Präsident Hubert Hämmerle (ÖAAB/FCG) hatte bereits am Freitag nach der Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses die erreichten 47 Prozent seiner Fraktion als “klaren Auftrag zum Weitermachen” interpretiert. Er werde nun mit allen Fraktionen das Gespräch führen und Gemeinsamkeiten ausloten, kündigte er an.

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