Älpler erhalten 20 Millionen Euro Strafen rückerstattet

20 Millionen Euro ungerechtfertigter Strafen aus den letzten jahren wurden denÄlplern bisher zurückgezahlt.
20 Millionen Euro ungerechtfertigter Strafen aus den letzten jahren wurden denÄlplern bisher zurückgezahlt. ©APA/DPA/Matthias Balk
Probleme bei der Alpflächen-Feststellung haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass viele Älpler ungerechtfertigter Weise Strafe zahlen mussten. Mittlerweile seien aber 20 Millionen Euro dieser Strafen rückerstattet worden, berichtet der ORF Vorarlberg und beruft sich dabei auf Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP).

In der Vergangenheit wurden den Älplen vorgeworfen, Fördergelder erschlichen zu haben, indem sie falsche Angaben zur Größe ihrer Alpflächen machten. Die gemeldeten Flächen stimmten teilweise nicht mit Luftaufnahmen überein. Die Subventionsrückforderungen und Sanktionen, die daraufhin folgten konnten die Älpler und ihre Vertreter nun mit Hinweisen auf Systemfehler in der Flächenerfassung erfolgreich zurückweisen.

Vor-Ort-Kontrollen maßgeblich

Inzwischen wurden jedoch 20 Millionen Euro an nicht gerechtfertigten Strafen an die Älpler zurückgezahlt worden, so Minister Rupprechter in Bregenz. Als Konsequenz sei vereinbart worden, dass bei Abweichungen im Zweifel die Ergebnisse von Vor-Ort-Kontrollen maßgeblich seien.

In Zukunft gebe es bei Abweichungen zwischen erfasster und gemeldeter Fläche einen entsprechenden Spielraum, womit rückwirkende Sanktionen vermieden werden sollten. Für die Bauern sei diese Sicherheit wichtig. Als Teil der österreichischen Kulturlandschaft müsse die Alpbewirtschaftung dauerhaft erhalten bleiben.

(APA)

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