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2:5-Niederlage für den SCRA Altach bei Austria Wien

Altach unterlag bei Austria Wien
Altach unterlag bei Austria Wien ©APA
Mit 2:5 unterliegt der CASHPOINT SCR Altach bei der Wiener Austria. Die Niederlage kam vor allem aufgrund vieler Eigenfehler zu Stande.
FAK-SCRA 5:2

Im Vergleich zum Auftaktsieg gegen die Admira, stellte SCRA-Coach Damir Canadi insgesamt drei Mal um. Für den gesperrten Ortiz gab Benedikt Zech sein Bundesligadebut in der Innenverteidigung, Hannes Aigner kam für den kurzfristig erkrankten Mahop in die Mannchaft und Lukas Jäger sollte im defensiven Mittelfeld für zusätzliche Stabilität sorgen. Auch der Gastgeber aus Favoriten ging mit veränderten Startformation in die Partie, Veilchen-Trainer Gerald Baumgartner schickte gleich vier neue Akteure von Beginn an aufs Feld.

Rückstand durch Eigenfehler

Der SCRA wollte auf fremden Platz natürlich zunächst taktisch diszipliniert auftreten und dem Gegner wenig Raum lassen. Dies gelang zumindest zehn Minuten auch recht gut, dann profitierte die Austria aber von zwei individuellen Fehlern. Zunächst missglückte Gercaliu eine Kopfballrückgabe, Zulechner spritzte dazwischen,s ein Zuspiel zur Mitte fand allerdings keinen Abnehmer. Wenige Augenblicke war es dann aber so weit und den Wienern gelang der Führungstreffer. Nach Ballverlust von Kapitän Philipp Netzer kurz vor dem Strafraum kam Fabian Koch an den Ball und bezwang mit seinem Schuss Andi Lukse zum 1:0 (13.).

Diesem doch unnötigen Gegentreffer sollte dann eine knappe Viertelstunde später dann auch schon der nächste folgen. Erneut verloren die Altacher die Kugel, Meilinger spielte auf Zulechner und der bediente Gorgon. Dieser hatte dann beim Versuch Lukse zu überspielen Glück, denn Lukse war dran, der Ball sprang aber perfekt für Gorgon und der 26jährige brauchte das Spielgerät nur noch über die Torlinie zu schieben (24.).

Offensiv gelang den Rheindörflern wenig, nennenswerte Gelegenheiten blieben Mangelware. Die erste Chance fand Altach dann nach 35 Minuten vor, nach einer Ecke von Kovacec kam Zech zum Kopfball, den Keeper Lindner aber abwehren konnte. Ansonsten verlebte der Austria Torhüter eine eher ruhigere erste Spielhälfte. Gegen Ende der ersten 45 Minuten wurde der SCRA dann aber aktiver und versuchte sich zumindest das ein oder andere Mal im Abschluss. Mit einem 0:2 aus Altacher Sicht wurden dann die Seiten gewechselt.

Damir Canadi reagierte und brachte mit Marti Riverola und Austria-Leihgabe Ismael Tajouri zwei neue Kräfte ins Spiel. Der Spanier Riverola feierte damit sein Pflichtspieldebut im Trikot des SCRA. Jan Zwischenbrugger und Patrick Salomon blieben dafür in der Kabine, dieser Umstand brachte in der Defensive auch die Umstellung auf eine Dreierkette mit sich. 54 Minuten waren vorüber, da kam es zu einem Zweikampf zwischen Zech und Zulechner, der Austrianer setzte sich mit einem Foulspiel durch, dass von Schiedsrichter Kollegger aber nicht als solches geahndet wurde und Nutznießer aus dieser Situation war Holzhauser, der mit zwei Mannschaftskollegen alleine auf Lukse zulaufen und problemlos zum 3:0 verwerten konnte.

Doppelpack durch Aigner

Damit schien die Vorentscheidung gefallen, aber die Mannschaft bewies dennoch Moral. 61 Minuten waren absolviert, da gab es dann das erste Erfolgserlebnis. Nach einem herrlichen Pass von Tajouri kam Aigner an den Ball und der Routnier traf aus sehr spitzem Winkel zum 1:3. Nur wenige Augenblicke später waren es dann die Altacher, die einen Fehler der Gastgeber ausnutzen konnte. Nach einem Rückpass sprang Lindner der Ball zu weit zum Fuß, Aigner war erneut zur Stelle, eroberte sich die Kugel und verkürzte auf 2:3 (63.). Nach dem Doppelpack von Hannes Aigner witterten die Altacher natürlich wieder eine Chance, der nächste Dämpfer folgte aber nach 68 Minuten. Die Wiener nutzten sich bietende Lücken in der SCRA-Defensive, Gorgon kam zum Abschluss, sein Schuss wurde von Gercaliu unglücklich abgefälscht und wurde damit unhaltbar für Lukse – 4:2 (69.).

Entscheidung nach Hoffnungsschimmer

Dieser neuerliche Rückschlag für Netzer & Co. war dann gleichzeitig die endgültige Entscheidung in dieser Partie. Den Endstand von 5:2 stellte schlussendlich Stronati vier Minuten vor dem Ende her. Leider geriet man durch eine Reihe von Eigenfehlern früh in Rückstand, was den „Violetten“ natürlich in die Karten spielte. Trotz des ungünstigen Spielverlaufs und des daraus resultierenden Rückstandes, muss die Moral der Mannschaft positiv erwähnt werden. Auch beim Stand von 0:3 gab sich das Team nicht auf und durch den Doppelpack von Hannes Aigner keimte zumindest kurzfristig noch einmal Hoffnung auf.

Am Ende verlässt man die Bundeshauptstadt aber leider ohne Punkte und fünf Gegentoren. Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass einige dieser Treffer selbst verschuldet wurden. In der Analyse dürfte Damir Canadi deshalb mit Sicherheit einige Dinge finden, die für die kommenden Spiele zu verbessern sind. Die nächste Chance auf Punkte gibt es dann bereits am kommenden Samstag. Dann ist um 16:00 Uhr mit dem WAC die nächste Spitzenmannschaft zu Gast in der CASHPOINT-Arena.

FK Austria Wien – CASHPONT SCR Altach 5:2 (2:0)

Tore: 1:0 Koch (13.), 2:0 Gorgon (24.), 3:0 Holzhauser (54.), 3:1 Aigner (62.), 3:2 Aigner (63.), 4:2 Gorgon (69.), 5:2 Stronati (86.)

(scra.at)

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