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22 Schüler wegen Milchgenuss im Spital

St. Pölten - 22 Kinder sind am Freitag nach dem Genuss von Schulmilch ins Krankenhaus eingeliefert worden. Vier von ihnen mussten die Ärzte sogar mit Infusionen aufpäppeln.

Das berichtete der „Kurier“ in seiner Montag-Ausgabe. Es dürfte sich um eine Vergiftung mit Bakterien handeln. Die Behörde verhängte einen Lieferstopp gegen die Milchbauern.

Das Malheur hatte sich Freitagmittag während des Unterrichts angekündigt. Kinder zweier Volksschulen in St. Pölten bekamen lautes Magenknurren. Kurz darauf war ihnen schlecht, einige bekamen akuten Durchfall. Auch in einem Kindergarten in St. Pölten und in Schulen im Bezirk spielten sich laut „Kurier“ ähnliche Szenen ab. Die Lehrer verdächtigten die Schulmilch, die täglich von einer Milchbauern-Gemeinschaft aus Wilhelmsburg angeliefert und in der großen Pause gereicht wird.

„Das ist ein ganz typischer Verlauf für eine Vergiftung mit Bakterien. Es gibt dabei aber keine Infektionskette oder gar Ansteckungsgefahr“, zitierte die Zeitung Edmund Entinger vom städtischen Gesundheitsamt. „Wir sind uns ziemlich sicher, dass es sich um Staphylokokken handelt.“

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