Zahlreiche Krampusse und ein Nikolaus

Von Gemeindereporter Karin Stemer
Rund 20 Krampusse gab es beim Krampustreiben in der Tschaggunser Au zu bewundern.
Rund 20 Krampusse gab es beim Krampustreiben in der Tschaggunser Au zu bewundern. - © Foto: str
Es war ein perfekter Abend für das geplante Krampustreiben am vergangenen Samstag, als der Klosa- und Krempelerverein zahlreiche Besucher in der Tschaggunser Au begrüßen konnte. 

Nicht zu kalt, aber dennoch mit dem hereinziehenden Nebel mysthisch und etwas winterlich angehaucht präsentierte sich die Tschaggunser Au. Aus diesem Grund und aufgrund der zahlreichen sehenswerten Krempeler waren wohl hunderte Besucher mit ihren Kids in die Au gekommen. Zudem gab es einen Verköstigungsstand und ein großes Feuer, an dem man sich Leib und Seele erwärmen konnte. Um kurz nach 18 Uhr war es dann soweit, mit zwei Böllerschüssen wurden die dunklen Gesellen mit dem Nikolaus und seinem Helfer Knecht Ruprecht angekündigt und wie aus dem Nichts erschienen sie plötzlich. Für unheimliche Stimmung sorgten zusätzlich die bengalischen Feuer, die die kleinen und großen Krampusse im Rücken hatten und die Besucher zunächst die zotteligen Wesen mit ihren aus Holz geschnitzten Masken nur schemenhaft erkennen konnten. Und so entfuhr so manchem ein Angstschrei, wenn der Krampus mit schnellen Schritten und erhobener Rute auf ihn zukam. Doch wirklich Angst musste niemand haben, denn die Krampusse – ob groß oder klein – mischten sich gerne unter die Besucher, ließen sich auch anfassen und sogar mit dem einen oder anderen Kind fotographieren. Natürlich durfte ein solcher Geselle nicht gereizt werden, denn dann kam doch noch seine Rute ein bisschen in den Einsatz. Vom Nikolaus gab es zunächst wohlwollende Worte und jedes der anwesenden Kinder erhielt ein Säckchen, bevor sich das Event schlussendlich auflöste.

 

 

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