Vorarlberger Zollbeamte stellten 1.000 Stangen Zigaretten sicher

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Über 200.000 Zigaretten sichergestellt Über 200.000 Zigaretten sichergestellt - © BMF
Feldkirch - Die Vorarlberger Zollbehörden haben am vergangenen Freitag am Grenzübergang Feldkirch-Bangs - Schweiz einen groß angelegten Zigarettenschmuggel aufgedeckt.

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In einem Kleinbus mit tschechischem Kennzeichen beförderte ein russischer Staatsbürger 1.000 Stangen Zigaretten. Die aus Weißrussland stammende Schmuggelware, für die Zollabgaben in Höhe von rund 40.000 Euro fällig gewesen wären, dürfte für den Schweizer Markt bestimmt gewesen sein, informierte Franz Füchsl von der Steuer- und Zollkoordination Region West.

Spürhund "Yambo" schlug an

Die Zollbeamten kontrollierten am Abend des 5. Oktober 2012 am Grenzübergang Fahrzeuglenker auf nicht deklarierte Bargeldbeträge. Als der tschechische Kleinbus angehalten wurde, schlug der ebenfalls im Einsatz befindliche Zigarettenspürhund "Yambo" an. Bei einer Überprüfung des Wagens entdeckten die Beamten mehrere Stangen Zigaretten in schwarzen Plastiksäcken. Bei der folgenden eingehenden Untersuchung des Fahrzeugs und der Ladung bei der Zollstelle Hohenems wurden insgesamt 200.000 Zigaretten sichergestellt und beschlagnahmt.

Fahrt nach Afrika geplant

Der russische Lenker des Wagens gab bei seiner Einvernahme an, dass er über den Ursprung der Ware nichts wisse. Er habe die Ladung in Innsbruck übernommen und den Auftrag erhalten, das Fahrzeug nach Afrika zu überstellen. Warum er dann die Route über die Schweiz nahm, bei der mit Kontrollen zu rechnen war, habe der Mann nicht glaubhaft erklären können, so Füchsl. Weitere Erhebungen durch die Zollfahndung Feldkirch seien im Gange. Es bestehe der begründete Verdacht, dass es sich nicht um eine Einzelfahrt handelte. Man habe ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. Der Fahrzeuglenker befinde sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

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