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"Task Force Vermögen" spürt ergaunertes Geld auf

Mit einer eigenen "Task Force Vermögen" will das Innenministerium vermehrt ergaunertes Geld aufspüren und einziehen. "Wir wollen den Kriminellen ihre illegalen Profite entziehen", sagte Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP). Damit soll verhinderten werden, dass das kriminelles Geld zum Aufbau weiterer Strukturen verwendet werden kann.

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Seit Beginn des vergangenen Jahres kann die Polizei das Vermögen von geschnappten Tätern einziehen. 2011 wurden insgesamt 60 Millionen abgeschöpft, die vor allem durch Schlepperei, Drogenhandel und Autodiebstahl lukriert worden sind. Nach Abschluss der Verfahren blieben sechs Millionen übrig, deren Illegalität vom Gericht bestätigt worden ist. Diese fließen nun unter anderen in den Aufbau der Task Force. Bis 2014 sollen 50 ausgebildete Spezialisten die Polizisten bei ihrer Arbeit unterstützen.

Die Spezialisten sollen sich sowohl auf die Spur von verschwundenem Geld begeben, als auch Strukturen aufdecken, mit denen Kriminelle versuchen, das Geld über Firmengeflechte reinzuwaschen. Die Ministerin zeigte sich optimistisch, dass selbst komplizierte Konstrukte der Organisierten Kriminalität zu knacken sind. "Nicht nur die Kriminellen, sondern auch wir lernen dazu", so Mikl-Leitner.

Nachdem alle Gerichtsverfahren abgeschlossen sind gehen von dem tatsächlich eingezogenen Vermögen 80 Prozent an die Justiz, 20 Prozent bekommt das Innenministerium. Mit dem Geld wird zuerst den Opfern - etwa durch die Zahlung von Schmerzensgeld - geholfen, mit dem Rest wird unter anderen die Struktur der Task Force weiter verbessert. Durch zahlreiche Abkommen können die Beamte auch international agieren.

(APA)

 

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