Tamira Paszek überraschend im Endspiel von Eastbourne

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Knapper Halbfinal-Sieg gegen Bartoli Knapper Halbfinal-Sieg gegen Bartoli - © APA
Tamira Paszek hat nach einer bisher miserablen Saison ausgerechnet im Vorfeld von Wimbledon sensationell den Einzug ins Finale des Rasenturniers in Eastbourne geschafft.

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Die 21-Jährige rang die als Nummer 4 gesetzte Titelverteidigerin Marion Bartoli nach 3:05 Stunden mit 4:6,7:5,6:4 nieder. Im Finale trifft sie auf die Deutsche Angelique Kerber (GER-5).

Überraschung nach rabenschwarzer Saison

Gerade rechtzeitig vor Wimbledon ist Paszek, die vor Eastbourne eine rabenschwarze Saison mit insgesamt elf Erstrunden-Niederlagen (eine davon auf Challenger-Niveau) und nur zwei Einzelsiegen auf der Tour hingelegt hatte, auf ihrem Lieblingsbelag in Form gekommen. Nach dem verwerteten Matchball blickte Paszek, die zuvor einmal mehr großen Kampfgeist bewiesen hatte, zum Himmel und ballte die Faust. Dieser Sieg, es war im zweiten Duell mit Bartoli der erste, war vielleicht einer ihrer wichtigsten überhaupt. Sie hat es sich selbst, aber auch ihren Zweiflern bewiesen, dass sie immer noch Tennis auf höchstem Niveau spielen kann.

Da wird ihr die Auslosung für Wimbledon, die ihr mit Caroline Wozniacki (DEN-7) eine äußerst schwierige Gegnerin beschert hat, wohl vergleichsweise wenig ausmachen. Und immerhin hat sie mit Bartoli ja auch die aktuelle Nummer neun im WTA-Ranking bezwungen.

Im Finale gegen Kerber

Für Paszek, die seit kurzem vom früheren rumänischen Weltklassespieler Andrei Pavel betreut wird, geht es am Samstag um ihren dritten Titel nach Portoroz (2006) und Quebec City (2010), es ist ihr insgesamt viertes Endspiel neben Bali (2008).

Ihre nächste Gegnerin ist die als Nummer 5 gesetzte Deutsche Angelique Kerber, die die Tschechin Klara Zakopalova 6:0,6:3 besiegte. Kerber ist die aktuelle Nummer 8 der Welt und Paszek hat gegen die 24-Jährige bisher noch nie gespielt.

Paszek: "Ich bin so glücklich"

"Ich bin so glücklich, im Finale zu stehen. Es war ein unglaubliches Match aufgrund der Wetterbedingungen, und dann lag ich auch noch 0:4 im zweiten Satz zurück. Doch ich habe diese schwierigen Momente überstanden und weitergekämpft", erklärte Tamira Paszek via Internet-Kurznachrichtendienst Twitter.

(APA)

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