Videoaufnahmen im Internet, die aus der Millionenstadt stammen sollten, zeigten dunkle Rauchwolken am Himmel. Der Markt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Rebellen hatten am Donnerstag eine Offensive in der Stadt mit 2,5 Millionen Einwohnern ausgerufen. Offenbar hat zunächst keine der beiden Seiten die Oberhand gewonnen.
Einen Tag nach den bisher heftigsten Kämpfen in der nördlichen Metropole Aleppo griffen syrische Rebellen einen Stützpunkt der Regierungsarmee im Stadtviertel Salaheddin an. Aufständische und Regierungssoldaten hätten sich in dem südlichen Stadtteil am Samstagmorgen schwere Gefechte geliefert, teilte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.
Bombardements gab es auch in den Provinzen Daraa im Süden, Homs und Hama im Zentrum sowie in Idlib im Nordwesten Syriens. In der östlichen Provinz Deirezzor seien bei einem Luftangriff vier Menschen getötet worden. In Damaskus gab es demnach Gefechte in den Vierteln Barseh und Tadamoun, bei denen zwei Zivilisten getötet wurden.
In Syrien hält der Aufstand gegen Präsident Bashar al-Assad seit 18 Monaten an. Inzwischen hat er sich zu einem Bürgerkrieg ausgeweitet. Schätzungen der Opposition zufolge sind mehr als 30.000 Menschen getötet worden. Die Angaben aus Syrien lassen sich kaum überprüfen, weil die Regierung den Zugang von ausländischen Journalisten einschränkt.
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