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Peter Pilz will Mandat vielleicht doch annehmen

Peter Pilz schließt nun offenbar doch nicht aus, sein Nationalratsmandat entgegen seiner Ankündigung am Samstag anzunehmen. Am Montag war zuerst von einer Live-Pk die Rede - diese wurde kurzfristig abgesagt.

“Ich will mir bis Mittwoch Zeit nehmen, um endgültig darüber zu entscheiden, wie meine künftige Rolle auf der Liste Pilz aussehen wird”, erklärte Pilz am Montag im “Ö1-Morgenjournal”.

“Politisches Spiel”

“Ich ziehe mich nicht aus der Politik zurück, mit Sicherheit nicht”, sagte Pilz. Er wisse heute viel mehr als noch am Samstag, als er in kürzester Zeit über seinen Rückzug entschieden habe, so der frühere Grünen-Politiker und Listengründer. Er habe Beweise, dass “hier politische Spiele gespielt” würden, wobei Spuren in mindestens zwei andere Parteien führen würden, so Pilz, dies wolle er nun aufklären.

Er habe “niemals in seinem Leben eine Frau sexuell belästigt”, so der Politiker am Montag. Er sei sich nicht der geringsten Schuld bewusst. Erneut wies er die Vorwürfe zurück, er habe eine ehemaligen Mitarbeiterin im Grünen Klub sexuell belästigt. In Bezug auf die Anschuldigungen, wonach er 2013 beim Forum Alpbach in betrunkenem Zustand eine Frau begrapscht haben soll, sei er dabei den Abend zu rekonstruieren. Er wolle auch aufklären, warum ein Mandatar der SPÖ-Liste für die Nationalratswahl “eine zentrale Rolle” in diesem Vorfall gespielt habe. (APA)

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