Opfer wurde fast zur Täterin

Von Christiane Eckert
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Vater räumte ein, dass er seine Tochter mit der Faust geschlagen hat. Vater räumte ein, dass er seine Tochter mit der Faust geschlagen hat. - © Bilderbox, Symbolbild
Feldkirch - Ein 17-jähriger Lehrling musste sich am Montag wegen Verleumdung vor Gericht verantworten. Der Jugendlichen wurde vorgeworfen, ihren Vater zu Unrecht beschuldigt zu haben.

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„Er hat mich mit der Faust auf die Nase und in den Rücken geschlagen“, so das Mädchen, das mittlerweile von zuhause ausgezogen ist. Der Vater konterte und meinte, dass alles erfunden und gelogen sei. So wurde die 17-Jährige wegen Verleumdung angezeigt.

Bei Gericht stellte sich allerdings heraus, dass das Mädchen keineswegs gelogen hatte. Der Vater räumte selbst ein, seit Jahren immer wieder mal zugelangt zu haben. Er schilderte zwar alles als harmlos und beschönigte seine Entgleisungen.

Keine Verleumdung

Für das Gericht stand aber fest: Freispruch vom Vorwurf der Verleumdung. Richter Othmar Kraft ist überzeugt, dass das Mädchen auch nicht übertrieben hat. Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.

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