Österreichs Schwimm-Kraulstaffel ohne Chance

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Die österreichische Olympia-Schwimmstaffel über 4 x 200 m Kraul hat am Dienstag im Londoner Vorlauf in 7:17,94 Minuten nur den 16. und letzten Platz belegt. David Brandl, Christian Scherübl, Markus Rogan und Florian Janistyn waren fast den gesamten Rennverlauf über in ihrem Heat an letzter Stelle. Den Aufstieg verpasste das Quartett um 6,3 Sekunden.

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Schnellster der Equipe war Rogan, sein Split von 1:48,13 war persönliche Bestzeit. "Besser kann ich es nicht", meinte der OSV-Star danach auch. Das stimmte ihn für seinen Einsatz am Mittwoch über 200 m Lagen sehr zuversichtlich. "16. der Welt, das muss man als kleines Land erst einmal schaffen. Ich finde, wir sind sehr gut geschwommen." Nach diesem "Aufwärmen" geht es für den 30-Jährigen nun in seinen wahrscheinlichen internationalen Karriere-Schlusspunkt.

Die Staffel-Marke ist grundsätzlich nicht so schlecht, da nach dem Teilnahmeverzicht von Dinko Jukic der deutlich schwächere Florian Janistyn im Aufgebot stand. Der war dann mit seinem Split von 1:51,37 zwar der erwartet klar langsamste der österreichischen Vier, reizte sein Potenzial aber ziemlich aus. "Ganz zufrieden kann ich nicht sein. Als Letzter war es schwierig, ich hatte viele Wellen der anderen", erläuterte der Niederösterreicher. Scherübl wiederum hat mit 1:48,64 eine ordentliche Zeit hingelegt.

"Das war mein erster Auftritt bei Spielen und hoffentlich nicht der letzte", meinte der 18-Jährige. "In vier Jahren starte ich hoffentlich durch." Statt des Steirers war wie gewohnt David Brandl Startschwimmer, da der die bessere Einzelzeit hat. Mit 1:49,80 blieb der 25-Jährige dann - auch unter Berücksichtigung der Reaktionszeit - recht klar hinter Scherübl zurück, war um 8/10 langsamer als am Sonntag im Einzelrennen.

Noch vor der Staffel war Hunor Mate über 200 m Brust im Einsatz gewesen. Seine 2:15,98 Minuten reichten unter 33 Konkurrenten nur zu Platz 29. "Mehr war nicht drinnen", erklärte der 29-Jährige. "Ich habe so spät und nicht mehr erwartet von meiner Nominierung erfahren, da hatte ich das Training schon zwei Wochen reduziert." Ziemlich kalt kam dem gebürtigen Ungarn das Wasser vor, er schätzte es auf 24 Grad ein.

 

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