Mitarbeitermangel bei der Post: Was hat sich getan?

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Im August hatte die Post mit einem großen Personalmangel zu kämpfen.
Im August hatte die Post mit einem großen Personalmangel zu kämpfen. - © APA
Im August hatte die österreichische Post mit einem großen Mitarbeitermangel zu kämpfen. Besonders schwer betroffen war Vorarlberg. Einen Monat später scheint sich die Situation beruhigt zu haben.


In der Ferienzeit werden bei der Post Urlaubsvertreter eingestellt. Diese sollen ermöglichen, dass die Angestellten der Post auch ihren wohlverdienten Urlaub antreten können. Im August sind zahlreiche dieser Urlaubsvertretungen ausgefallen, wodurch es zu einem erheblichen Personalmangel kam.

Immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern

david_weichselbaum_100x140pxDurch diesen Personalmangel mussten die Angestellten der Post zahlreiche Überstunden machen, um den Urlaub der Arbeitskollegen zu ermöglichen. Jetzt einen Monat später hat sich laut Pressesprecher David Weichselbaum die Situation entspannt. “Es konnten 20 neue Mitarbeiter eingestellt werden”, erklärt Weichselbaum gegenüber VOL.AT. Trotzdem ist die Post auch weiterhin auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Denn das Ziel ist, dass in Vorarlberg insgesamt 35 neue Kräfte eingestellt werden.

“Eine Person kommt, zwei gehen”

Wie VOL.AT von Postmitarbeitern erfahren hat zeigt sich in den Postfilialen ein ganz anderes Bild. So hat man immer noch massive Probleme bei der Mitarbeitersuche. Dieses Problem soll angeblich lediglich in Vorarlberg bestehen. Es werden zwar ständig neue Mitarbeiter eingestellt, doch genauso verlässt auch ständig wieder Personal das Unternehmen. “Wenn eine neue Person kommt, gehen zwei andere”, heißt es von Seiten der Postmitarbeiter.

 W. Streitfelder für Österreichische Post AG W. Streitfelder für Österreichische Post AG ©

Wahlkartenausgabe nicht gefährdet

Im August wurde darüber spekuliert, ob die Wahlkartenausgabe überhaupt möglich ist. Für Weichselbaum ist dies überhaupt keine Frage mehr. “Die Wahlkarten werden separat aussortiert und nicht mit den normalen Briefen beziehungsweise Paketen ausgewiesen. Zwar tragen die Postboten diese mit den normalen Briefen aus, doch es sollte zu keinen Verspätungen oder Ausfällen kommen”, so Weichselbaum.

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