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Ein Raum für gute Gedanken

Die neue Kapelle in Salgenreute besticht durch ihre moderne Raumform.
Die neue Kapelle in Salgenreute besticht durch ihre moderne Raumform. ©ME
Feierlich wurde die Kapelle Salgenreute in Krumbach im Rahmen einer Feldmesse eingeweiht. 

Krumbach (me) Topgrafisch sehr reizvoll auf einem Nagelfluhrücken nahe den Krumbacher Mooren gelegen wurde die neue Kapelle nach Plänen von Architekt Bernardo Bader neu errichtet. Eine Sanierung der alten Lourdes-Kapelle Kapelle war bautechnisch nicht mehr möglich. Ein eigens gegründetes Kapellenteam entschied sich für den Abtrag der Kapelle und einen zeitgemäßen Neubau. „Bei der Planung der neuen Kapelle ging es darum, auf Vorhandenes aufzubauen, aber auch der Mut Neues zu wagen, beseelte uns“, erläutert Architekt Bernardo Bader. Nach einem mehrjährigen Prozess des gemeinsamen Planes und Bauens und durch großes ehrenamtliches Engagement von Bürgern und Handwerkern war es möglich, das Projekt zu realisieren und finanzieren.

 

Holz und Stein

Die Kapelle ist aus Holz und Stein gebaut. Durch das Sonnenlicht wird die Fassade dunkel werden, schwarz im Süden, silbergrau im Norden, wie die alten Bauernhäuser. Die einfache Grundform bestehend aus Hauptschiff und Apsis beruht auf annähernd dem gleichen Grundriss wie die alte Lourdes-Kapelle. „Die Raumform ist neu. Eine steil aufstrebende räumliche Faltung aus Holz abgehoben vom Gelände. Ganz ohne klassischen Turmaufsatz besticht sie durch eine dem Ort und dem Thema zuträgliche Signifikanz und Zeichenhaftigkeit“, so Bader. Im Innern dominiert neben der Einheitlichkeit von Wand und Dach das sehr helle frontal einfallende Licht, welches dem Raum eine besondere Stimmung verleiht.

Einweihung

Viele Menschen waren gekommen, um bei der festlichen Messfeier dabei zu sein und die moderne, schlichte und in traditioneller Holzbauweise mit Schindelfassade errichtete Kapelle zu besichtigen und zu bewundern. Pfarrverbandsseelsorger Noby Acharuparambil nahm die feierliche Einweihung der neuen Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes vor. Bürgermeister Arnold Hirschbühl und Architekt Bernardo Bader fanden Worte des Dankes und berichteten über die Planung und Umsetzung der neuen Kapelle. Die Kapelle soll für ihre Besucher ein Ort der Stille und der Besinnung sein und ist durchgehend geöffnet. Ein gemütliches Kapellenfest mit Verpflegung durch das Kapellenteam bildete den Abschluss dieses besonderen Tages und des seltenen Ereignisses.

 

 

 

 

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